09. April 2019, 22:27 Uhr

250 Mitglieder für ökologischen Verkehr

09. April 2019, 22:27 Uhr

Am 28. Februar 1989 wurde in der »Alten Kate« mit 18 Gründungsmitgliedern der Kreisverband des VCD (Verkehrsclub Deutschland) gegründet. Der Verein engagiert sich für eine ökologische Verkehrspolitik. Mit Manfred Schlosser aus Gießen (Schatzmeister) und Gerhard Born aus Lollar (Vorstandsmitglied) sind 30 Jahre später immer noch zwei Gründungsmitglieder im Kreisverband aktiv. Mittlerweile 250 Mitglieder setzen sich im Kreisverband für eine nachhaltige Mobilität und umweltschonendes Reisen ein. Der VCD ist ein Sprachrohr für mehr Sicherheit für Kinder, für ein gutes Bus- und Bahnangebot, mehr Platz für Fahrräder und Fußgänger.

»Wegen der katastrophalen Verkehrssituation in Gießen«, lautete vor 30 Jahren die Einladung zur Gründungsversammlung. Der Mitgliederzeitschrift »fairkehr« war damals zu entnehmen »Das Fahrrad ist in der Stadt das schnellste Verkehrsmittel – und das sauberste. Nicht nur für die Umwelt, denn wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, atmet mehr Schadstoffe ein, als wenn er mit dem Rad unterwegs ist.« Diese 30 Jahre alten Aussagen haben an Aktualität nichts verloren, berichtet Antonius Scholten aus Wettenberg für den VCD-Vorstand.

Die neu gegründete Agenda-Gruppe »Nachhaltiger Verkehr« und weitere Initiativen mit dem Ziel einer Verkehrswende und der Rückgewinnung von Lebensqualität in Gießen und Umgebung ließen hoffen, dass der Unterstützerkreis für eine nachhaltige Mobilität in der Region wachse.

Auf der Mitgliederversammlung in Gießen wurden Patrik Jacob, Gerhard Born und Antonius Scholten wieder einstimmig in den gleichberechtigten Vorstand gewählt. Auch Manfred Schlosser wurde als Schatzmeister bestätigt. Ebenfalls einstimmig wurde die neue Satzung angenommen, die nach 30 Jahren aktualisiert wurde.

Zum anstehenden Stadtradeln vom 18. Mai bis 7. Juni 2019 werde der VCD die begleitende Ausstellung »Radlust« von Prof. Heiner Monheim im Rathaus finanzieren und natürlich auch erneut als für alle offene Gruppe teilnehmen. Zur Klage des VCD-Landesverbandes gegen den Planfeststellungsbeschluss der Ortsumgehung der B49 Reiskirchen/Lindenstruth berichtete Christoph Winterberg. Das Mediationsverfahren beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel sei gescheitert und beendet. Da mit allen Beteiligten Stillschweigen vereinbart wurde, könne man auch im Nachhinein in der Öffentlichkeit nicht über die Gründe des Scheiterns berichten. Die Anwesenden waren sich einig, dass die Klage aufrecht zu halten sei und nunmehr ins eigentliche Klageverfahren eingetreten werde.

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