30. Januar 2018, 20:47 Uhr

250 000 Euro für Forschungsaufenthalt

30. Januar 2018, 20:47 Uhr

Der renommierte französische Wahrnehmungspsychologe Pascal Mamassian wird in den kommenden fünf Jahren phasenweise die experimentelle Forschung an der Justus-Liebig-Universität verstärken. Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung fördert den Aufenthalt an der Professur von Prof. Karl Gegenfurtner ab sofort mit dem mit 250000 Euro dotierten Anneliese-Maier-Forschungspreis.

Mit dem Preis unterstützt die Stiftung die Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland. Die Auszeichnung wird an herausragende Wissenschaftler vergeben, die von Kooperationspartnern an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen nominiert werden. Das Preisgeld wird aus Mitteln des Bundesforschungsministeriums finanziert.

Der französische Psychologe beschäftigt sich insbesondere mit der visuellen Wahrnehmung. So ist bekannt, dass nicht alles, was die Sinnesorgane erfassen, auch mental erkannt wird. Die Wahrnehmung filtert, welche Informationen tatsächlich durchdringen. Als versiertem Mathematiker gelingt es Mamassian, diese Prozesse quantitativ zu modellieren.

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