19. September 2019, 22:08 Uhr

25-Jähriger bringt sich in Lebensgefahr

19. September 2019, 22:08 Uhr

In extreme Lebensgefahr brachte sich am Dienstagnachmittag ein 25-jähriger Mann aus Gießen. Er überkletterte den Übersteigschutz des Geländers einer Eisenbahnbrücke am Rosenpfad, setzte sich auf den Betonsockel und ließ seine Beine direkt über dem Gleis baumeln. Dass er dadurch der Oberleitung der Bahn bedrohlich nahe kam, war dem Gießener scheinbar nicht bewusst. Die alarmierten Beamten der Bundespolizei und der Notfallmanager der Deutschen Bahn AG waren rechtzeitig zur Stelle und forderten den Mann auf, seinen gefährlichen Platz zu verlassen. Dem folgte der 25-Jährige. Er gab sich allerdings sehr unbekümmert. Die Bundespolizisten belehrten den Mann über die Gefährlichkeit seines Handelns und leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen ihn ein. Die Bahnstrecke war für wenige Minuten gesperrt. Bahn-Oberleitungen führen eine Spannung von 15 000 Volt, das ist 65-mal höher als in der Steckdose zu Hause. Schon ein zu geringer Mindestabstand kann ausreichen, um einen tödlichen Stromschlag zu erleiden.

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