12. August 2012, 21:28 Uhr

21 Länder vertreten bei JLU-Sommeruniversität

Gießen (son). Zu ihren beiden Sommeruniversitäten »International Summer University« und »U.S.-German Summer School in International an Comparative Law« hatte die Justus-Liebig-Universität eingeladen. Insgesamt 69 Teilnehmer aus 21 verschiedenen Ländern wie Brasilien, Indien, Russland und Südkorea nahmen teil.
12. August 2012, 21:28 Uhr
Die Teilnehmer der diesjährigen internationalen Sommeruniversitäten »International Summer University« und »U.S.-German Summer School in International an Comparative Law« mit den Organisatoren. (Foto: son)

Am vergangenen Samstag wurden ihnen nun im Rahmen eines Festaktes in der Universitätsaula die Zeugnisse überreicht.

Ziel der praxisorientierten Intensivkurse ist es, hochqualifizierte, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für längere Forschungsaufenthalte in Deutschland begeistern zu können, um letztendlich internationale Spitzenkräfte für Region und Land zu gewinnen. Dieses Ansinnen habe bereits Früchte getragen, meinte René Ghouse, Geschäftsführender Direktor der Sommeruniversitäten. »In jedem Jahr kehren mehrere Teilnehmer unmittelbar nach Kursende nach Deutschland zurück – sei es als Studierende von Austausch- und Masterprogrammen oder als Praktikanten in Unternehmen«. Sehr erfreulich sei auch, dass ehemalige Teilnehmende mittlerweile auch als Doktoranden ihren Weg zurück an deutsche Unis finden. Ghouse, der aus beruflichen Gründen 2013 nicht mehr als Geschäftsführender Direktor zur Verfügung stehen kann, dankte den Teilnehmern, dass sie auf dem Campus für internationales Flair gesorgt und das Leben in Gießen und den Alltag an der Universität sehr bereichert hatten. »Sie haben ein hohes Maß an sozialen und interkulturellen Kompetenzen bewiesen, von denen Sie ein Leben lang profitieren werden«.

Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz lobte die JLU, zwei solche Angebote im Repertoire zu haben, welche die Internationalität der Universität im besonderen Maße unterstreiche. Davon profitiere auch die Stadt. »Gießen ist eine weltoffene und freundliche Stadt«, sagte Grabe-Bolz. Sie hoffe, dass die jungen Studierenden viele interessante Eindrücke und vielleicht auch Gießener Eigenheiten kennengelernt hätten. »Kommen Sie bald wieder, Sie sind uns immer herzlich willkommen«, sprach sie die Absolventen an.

Der akademische Leiter der Gießener Sommeruniversitäten, Prof. .Thilo Marauhn dankte allen Mitwirkenden für den reibungslosen Ablauf der Kurse und betonte, dass neben dem erworbenen Fachwissen vor allem eines wichtig sei: »Weltoffenheit und Unvoreingenommenheit anderen Menschen und anderen Kulturen gegenüber ist das Eigentliche, was man bei den Gießener Sommeruniversitäten mitnimmt«.



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