07. August 2020, 18:36 Uhr

Für Weiterbildung

07. August 2020, 18:36 Uhr
Avatar_neutral
Aus der Redaktion
Das Universitätsklinikum Gießen und das Unternehmen Siemens Healthineers kooperieren in Sachen Weiterbildung und Wissenstransfer. FOTO: ARCHIV/PD

Das Universitätsklinikum Gießen und das Unternehmen Siemens Healthineers etablieren eine strategische Kooperation für den Wissenstransfer zwischen Klinik, Lehre, Industrie und Anwendern in der Medizintechnik. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die Unterstützung der Aus- und Weiterbildung von Ärzten, MTA, MTA-Schülern und Biologielaboranden des Uniklinikums Gießen sowie von Studenten der Technischen Hochschule Mittelhessen. Die geplanten Maßnahmen reichen von der Zusammenarbeit bei der Nutzung von Weiterbildungsangeboten bis hin zur Einführung und Evaluation von neuartigen hochmodernen Medizintechnikprodukten.

Eine weitere Maßnahme ist die Ermöglichung von Trainings- und Weiterbildungsveranstaltungen für Mitarbeiter von Siemens Healthineers innerhalb einer praxisnahen Umgebung. So kann der Wissenstransfer zwischen Industrie und Anwendern moderner Technologie besser vertieft werden.

»Der partnerschaftliche Austausch von Wissen und das professionelle Training innerhalb einer renommierten Gesundheitsinstitution ermöglicht uns, Innovationen gemeinsam und möglichst nahe am Patienten und für den Patienten voranzutreiben«, erklärt Prof. Patrick Amarteifio, Vice President Education bei Siemens. »Wir sind weiterhin überzeugt davon, damit einen angemessenen Beitrag für eine verbesserte Patientenversorgung im Raum Mittelhessen zu leisten«, ergänzt Dr. Thomas Borchert, Global Head of Education für Point of Care, Molecular Diagnostics und Diagnostics IT bei Siemens Heal-thineers.

Reger Austausch

Auch am Universitätsklinikum Gießen freut man sich über die begonnene Kooperation: »Der enge Austausch zwischen einem hauptsächlich theoretisch orientierten Studium und dem Klinikalltag, zwischen Entwicklung und Praxiseinsatz für unsere Auszubildenden und Studenten, wird sicher zu Innovationen in der medizinischen Versorgung beitragen. Darüber hinaus versprechen wir uns aus dieser Zusammenarbeit wichtige praktische Erkenntnisse, sowohl für die Auszubildenden an unseren Schulen sowie auch für die Studierenden und unseren Kooperationspartner«, sagt die Kaufmännische Geschäftsführerin des Uniklinikums Gießen, Dr. Christiane Hinck-Kneip.

Aktuell soll im Rahmen einer Bachelor-Thesis im Studiengang Biopharmazeutische Technologie der THM dem Studierenden ein besseres Verständnis für die Entstehung verschiedener Krankheitsbilder, und über die medizinische Versorgung, wie zum Beispiel bei Patienten mit Gerinnungsstörungen, vermittelt werden.

An den Fort- und Weiterbildungen ist außerdem der medizinische Schwerpunkt Hämostaseologie (Leitung Prof. Dr. Bettina Kemkes-Matthes), beteiligt. So können nun neben der Bereitstellung von medizinischem Fachwissen auch Möglichkeiten zur Anwendung und Erprobung neuer Abläufe und Technologien in der Diagnostik von Gerinnungsstörungen im Labor genutzt werden. (pm)



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos