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Freibeträge beim Finanzamt nutzen

Berlin (dpa/tmn). Kapitalerträge müssen versteuert werden. In der Regel führt die Bank die Steuern auf diese Erträge meist direkt an das Finanzamt ab. Hat der Sparer der Bank einen Freistellungsauftrag erteilt, sind Gewinne bis zu dessen Höhe steuerfrei, erklärt der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BVL). Denn für Einkünfte aus Kapitalvermögen hat jeder Steuerzahler einen Freibetrag von 801 Euro im Jahr.
14. Februar 2020, 18:59 Uhr
Redaktion

Berlin (dpa/tmn). Kapitalerträge müssen versteuert werden. In der Regel führt die Bank die Steuern auf diese Erträge meist direkt an das Finanzamt ab. Hat der Sparer der Bank einen Freistellungsauftrag erteilt, sind Gewinne bis zu dessen Höhe steuerfrei, erklärt der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BVL). Denn für Einkünfte aus Kapitalvermögen hat jeder Steuerzahler einen Freibetrag von 801 Euro im Jahr.

Wichtig auch in diesem Zusammenhang: Das auszahlende Institut behält die Kapitalertragsteuer nur auf positive Kapitalerträge ein. Wurden Verluste aus Kapitalvermögen bei der Bank erzielt, nimmt diese zunächst eine Verrechnung der Verluste vor.

Ehegatten können das für sich nutzen: Sie können einen gemeinsamen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge bis zu einer Höhe von 1602 Euro im Jahr erteilen.

Das bedeutet, dass erst ab Kapitalerträgen von 1602 Euro Kapitalertragsteuer einbehalten wird - und zwar unabhängig davon, welcher der Ehegatten die Kapitalerträge erzielt hat.

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