16. Juni 2020, 21:48 Uhr

Genießen für und mit ganz viel Kunst

16. Juni 2020, 21:48 Uhr
In schönem Ambiente und netter Gesellschaft den Sommer anfeiern - der Güterbahnhof macht’s möglich. FOTO: BARBARA SCHNEIDER:

Viele Räder stehen still, seit Corona die Welt in Aufruhr und gleichzeitig in eine lange Zwangspause geschickt hat. Viele Branchen können auch jetzt, nach zahlreichen Lockerungen, noch nicht ermessen, wie gut oder schlecht sie aus der Krise kommen werden.

Besonders schwer war und ist es noch immer für die Gastronomie und die Kunst. Erstere leidet nach langer Schließung unter großen Auflagen und schwindenden Aufträgen, Künstler wie Musiker oder Schauspieler können auch derzeit noch kaum auftreten - sie sind seit Monaten ohne Einkommen und werden es noch lange bleiben.

Warum nicht genau für diejenigen etwas tun, die sonst so viel Leidenschaft, Freude und Genuss in das Leben bringen? Das fragte sich Frank Galfe, Betreiber des Alsfelder Güterbahnhofs, der in diesem Jahr ebenfalls noch nicht allzu viele Gäste gesehen hat. »Und im Gespräch mit einigen Künstlern, die schon bei uns aufgetreten sind, war es dann nur ein kurzer Weg zu der Idee eines sogenannten Pop-up-Restaurant im Güterbahnhof«, berichtet der Kreative, der in diesen Zeiten schon einige Zeichen gesetzt hat.

Martin Jantosca koch mit

Gemeinsam mit zwei Genussexperten der Region - Claudia Heiser und Martin Jantosca - hat er ein »solidarisches 3-Gänge-Menü« zusammengestellt, begleitet von einer exquisiten Weinauswahl. Mit Musik des Gitarristen der Söhne Mannheims, Alex Auer, und DJ Belaze alias Sebastian Döll wird dieser Abend zu einer Kombination aus allem, was Freude macht.

»Unser Pop-up-Restaurant soll nach diesen Zeiten endlich wieder einmal Lust machen auf schicke Looks, gute Begegnungen und ein schönes Erleben«, so die Intention von Frank Galfe, der dazu natürlich ein den Umständen angepasstes Raum- und Hygienekonzept vorgelegt hat. »Der Güterbahnhof und das Außengelände bieten Platz für 60 Personen, das Ambiente ist unvergleichlich, und obendrein wird noch die Alsfelder Künstlerin Britta Jakobi das alte Industriegebäude mit ihren großen, farbenfrohen Bildern schmücken, die die Alsfelder von einer ganz neuen Seite zeigen werden.«

»Alle für einen und einer für alle« - so lautet das Motto für diesen Abend des 19. Juni, an dem es mit Leidenschaft und Freude, dazu noch solidarisch und zuversichtlich, in eine neue Normalität gehen soll.

Wer am kommenden Freitagabend dabei sein will, der schaut auf der Website www.guterbahnohf.bei-galfes.com nach den Konditionen und Hygienebestimmungen, reservierte Karten können vorher abgeholt werden.

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