18. Mai 2012, 10:48 Uhr

1300 Musikliebhaber hören sechs Gruppen

Nidderau (pm/pe). Von einem erfolgreichen Verlauf der 5. Nidderauer Rocknacht berichteten die veranstaltenden Lions. Sechs Bands bestritten das sechsstündige Programm. Trotz Fußballs und kühlen Temperaturen meldeten die Verantwortlichen des Lions Clubs rund 1300 Musikfans, die auf das 4000 Quadratmeter große Firmengelände zwischen Windecken und Ostheim gekommen waren.
18. Mai 2012, 10:48 Uhr
Volles Festivalgelände trotz kühler Temperaturen und TV-Fußball-Konkurrenz: 1300 Besucher, darunter auch viele aus dem Wetteraukreis, hören bei der 5. Nidderauer Rocknacht zu. Hier eine der heimischen Bands: »Best of Windecker Schlosskeller«. (Fotos: pv)

Mit den Gruppen »E3«, »New Jersey« und »Dirty Balls« hatte man hochkarätige Bands verpflichten können, hinzu kamen die Newcomer-Band »Eye for an Eye«, die speziell für diese Rocknacht kreierte Allstar-Band »Best of Windecker Schlosskeller« und die »Steve Scondo Band«.

Seit Monaten habe man sich akribisch auf diese Veranstaltung vorbereitet, berichtet Pressesprecher Dieter P. Gonze. Neueste digitale Bühnentechnik für Licht und Ton wurde aufgrund eines Sponsorings und in Verbindung mit einem Ausbildungsprojekt für Tontechniker herangeschafft. Es galt – wie in den Vorjahren – sowohl die finanziellen Sponsoren als auch die vielen tatkräftigen Helfer zu einem erneuten Beitrag zu motivieren. »Die rund 20 000 Euro an Aufwendungen für die Veranstaltung konnten im Vorfeld bereits gestemmt werden«, so Gonze.

Auch das Veranstaltungsgelände wurde rechtzeitig erweitert: 500 Quadratmeter Pflasterfläche wurden bis zum Wochenende fertig. Der Aufbau von Bühnen und Zelten dauerte zwei Tage, an denen jeweils 20 Helfer bis nach Mitternacht im Einsatz waren, um zwei beheizte Zelte und eine Halle mit 500 Sitzplätzen zu bieten.

Man habe sich Sorgen gemacht über das Wetter – die »Eisheiligen« hatten begonnen – und das live übertragene Fußballspiel um den DFB-Pokal. »Aber Wetter und Publikum spielten mit«, so der Lions-Sprecher. Rund 1300 Musikfans, darunter auch viele aus der Wetterau, haben das Event besucht.

Der amtierende Präsident des Nidderauer Lions Clubs, Dr. Horst Maurer, begrüßte die Gäste und berichtete über die Mittelverwendung aus den Erlösen der Vorjahresveranstaltungen. Bürgermeister Gerhard Schultheiß dankte den Akteuren und freute sich über das große soziale Engagement der Lions.

Hausherr Gonze als Moderator

Schatzmeister und Hausherr Gonze moderierte den Veranstaltungsverlauf. Pünktlich um 19 Uhr startete die Jugendband »Eye for an Eye« und heizte die Stimmung an.

Nach 30 Minuten Heavy-Metall startete die Allstar-Band »Best of Windecker Schlosskeller« und konnte mit ihren Rock/Pop-Präsentationen das Publikum in ihren Bann ziehen. Mit Ute Lichtenberger, Carmen Helbig und Johnny Matthias standen drei gesangsstarke Persönlichkeiten auf der Bühne und sorgten mit Songs wie »Time Warp« für beste Stimmung.

Die Musikgruppe »E 3« bot als Sextett Musikalisches auf höchstem Niveau. Acoustic-Folk und Rock mit teilweise vierstimmigem Satzgesang brachte die begeisterte Menge zum Toben. Es wurde mitgesungen und getanzt. Ein weiteres Highlight zur besten Zeit und bei vollem Haus bot die Band »New Jersey«. Die Coverband von »Bon Jovi« kam beim Publikum bestens an. Die Band hatte bei »Hessen rockt« im vergangenen Jahr von 100 Bands den 1. Platz belegt.

Die Bewirtung übernahmen die Lions mit ihrem Helferteam selbst. Neben verschiedenen Getränkeständen gab es eine Sekt- und eine Cafébar sowie Thüringer Bratwurst und Gegrilltes. Sechs Techniker sorgten währenddessen für einen reibungslosen Verlauf der Non-Stop-Show auf zwei Bühnen von 19 bis 1 Uhr.

Mit den »Dirty Balls« aus Wesseling und ihrer mehrfach prämierten AC/DC-Show wurde dann richtig abgerockt. Anderthalb Stunden ohne Unterbrechung gaben die Jungs ihr Bestes. Kurz nach Mitternacht wurde es schließlich bluesiger, als Steve Scondo und seine Band mit dem Publikum noch rund eine Stunde groovten.

Am Ende konnte der Lions-Vorstand eine positive Bilanz ziehen: »Die Kulturveranstaltung war ein voller Erfolg und der wirtschaftliche Ertrag wird alleine für gemeinnützige Zwecke verwendet.«



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