08. Juni 2010, 18:10 Uhr

Keine zehnwöchige Schließung des Hallenbades im Sommer

Hüttenberg (sha). »Wenn wir in dieser angespannten finanziellen Situation nichts verändern, wird es große Probleme geben - dann ist das Hallenbad gefährdet.« Mit diesen Worten stimmte Dr. Norbert Lang (FWG), Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses (HuF), die Hüttenberger Gemeindevertreter in der Sitzung am Montag im Bürgerhaus Rechtenbach auf die bevorstehenden Neuerungen beim Betrieb des Hallenbades in Hochelheim ein.
08. Juni 2010, 18:10 Uhr

Hüttenberg (sha). »Wenn wir in dieser angespannten finanziellen Situation nichts verändern, wird es große Probleme geben - dann ist das Hallenbad gefährdet.« Mit diesen Worten stimmte Dr. Norbert Lang (FWG), Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses (HuF), die Hüttenberger Gemeindevertreter in der Sitzung am Montag im Bürgerhaus Rechtenbach auf die bevorstehenden Neuerungen beim Betrieb des Hallenbades in Hochelheim ein. Nachdem der Beschluss, das Bad in den Sommerferien für zehn Wochen zu schließen, am 3. Mai zu heftigen Diskussionen im Gemeindeparlament geführt hatte, wurde die im HuF einstimmig gefasste überarbeitete Empfehlung am Montag mit großer Mehrheit angenommen.

Kernpunkt dieser neuen Empfehlung des HuF ist die Aufhebung des Beschlusses vom 3. Mai. Demnach soll das Schwimmbad während der Sommerferien lediglich für zwei Wochen geschlossen sein, weitere Schließungen sind in den Herbst-, Weihnachts- und Osterferien geplant. Die Eintrittspreise werden ab sofort erhöht.

Darüber hinaus empfahl der HuF die Bildung eines Gremiums, bestehend aus dem Gemeindevorstand, Vertretern der politischen Parteien und Mitgliedern des Fördervereins, das über die Bildung eines Trägervereins für das Hallenbad beraten soll.

Erwachsene müssen künftig 3,50 Euro anstelle von 3 Euro für die Einzelkarte zahlen, der ermäßigte Preis hierfür wird von 2 Euro auf 2,30 Euro angehoben. Die 10er-Karte für Erwachsene kostet jetzt 30 Euro (bisher 24 Euro) und die 50er-Karte 120 Euro (bisher 80 Euro). Die ermäßigten Tarife für diese Karten wurden von 16 auf 20 Euro (10er) und von 54 auf 65 Euro erhöht (50er). Weiterhin wurde der Gemeindevorstand beauftragt, die rechtlichen Möglichkeiten für die Einführung eines Duschgeldes zu überprüfen.

»Sehr zufrieden« mit dem im Haupt- und Finanzauschuss gefundenen Kompromiss zeigte sich Dr. Dirk Frey (CDU). Vor allem »die Verteilung der zehnwöchigen Schließung auf die Herbst-, Weihnachts- und Osterferien«, so dass der Badebetrieb im Sommer nur für 14 Tage eingestellt werden muss, sei der Union wichtig gewesen. Die Bildung eines Trägervereins für das Hallenbad dürfe jetzt »nicht auf die lange Bank geschoben werden«, mahnte Frey und regte an, auch Fachleute in das künftige Gremium einzuladen, um Energieeinsparpotenziale auszuloten. Heinz Zörb (FWG) betonte, dass das Hochelheimer Hallenbad ein Schwimmbad für alle Hüttenberger Ortsteile sei.

Dierk Rink (Grüne) freute sich über die sachliche Diskussion im HuF, und Erich Schmidt (FÖBH) schlug vor, auch Vereine aus den Nachbarkommunen Langgöns und Linden in den Trägerverein miteinzubinden, da dort ebenfalls Interesse am Fortbestand des Hallenbades vorhanden sei.

Klaus Breustedt (SPD) unterstrich: »Alle Parteien waren für den Erhalt des Schwimmbades«.

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