28. Juni 2009, 15:44 Uhr

Hohes Lob für Brandschützer

Hüttenberg (hp). Ein Festkommers in launiger Atmosphäre und ein bewegender »Großer Zapfenstreich« waren am Freitagabend der Auftakt für das 75-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Hüttenberg, in dessen Rahmen auch der 63. Kreisverbandstag des Feuerwehrverbandes Wetzlar stattfand.
28. Juni 2009, 15:44 Uhr
Rupert Heege (hinten links) und Wolfgang Schuster (hinten rechts) mit den frisch gebackenen Trägern des Brandschutzehrenzeichens in Silber: Hinten Dennis Mehlmann und Markus Zörb, vorne Oliver Senft und Achim Klein.

Hüttenberg (hp). Ein Festkommers in launiger Atmosphäre und ein bewegender »Großer Zapfenstreich« waren am Freitagabend der Auftakt für das 75-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Hüttenberg, in dessen Rahmen auch der 63. Kreisverbandstag des Feuerwehrverbandes Wetzlar stattfand. 1. Vorsitzender Manfred Adam hieß dazu zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Feuerwehrwesen willkommen, unter anderen Sibylle Pfeiffer (MdB/CDU), Landrat Wolfgang Schuster (SPD), Kreistagschefin Elisabeth Müller (CDU), Kreisbrandinspektor Rupert Heege, Verbandsvorsitzender Rüdiger Richter, Schirmherr Dieter Rüspeler, Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt.

Begrüßt wurden auch Erster Beigeordneter Paul Hartmann und Gemeindebrandinspektor Friedel Mehlmann. Nach einem kurzen Blick in die Vereinshistorie - die AZ berichtete - durch Adam, der den Abend moderierte, gratulierte Rüspeler als Aktiver seinen Feuerwehrkameraden und lobte den ehrenamtlichen Einsatz zum Schutz der Mitbürger sowie die rege Jugendarbeit, die für den Fortbestand einer der größten Wehren im Umkreis sorgt. »Die Arbeit der Feuerwehr, die viel Freizeit kostet und manchmal auch Arbeitszeit kostet ist nicht selbstverständlich und wird oft verkannt«, so Rüspeler.

Im Mittelpunkt standen eine Reihe Ehrungen, die Wolfgang Schuster mit Rupert Heege durchführte. Zunächst wurden Oliver Senft, Achim Klein, Dennis Mehlmann und Markus Zörb das Brandschutzehrenzeichen in Silber des Landesverbandes für 25-jährige Tätigkeit in der Feuerwehr. Für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein standen Michael Ostheim, Siegfried Weber, Hilde Martin, Jörg Hepp, Helmut Berthran, Christiane Mappes, Dieter Schmidt, Klaus Birkenstock, Ramon Christ, Volker Heinz, Ute Mack, Harald Ohly, Bernd Lischper und Gisela Mehlmann zur Ehrung an. Seit 50 Jahren gehören Albert Engel, Hans-Werner Weber, Siegfried Mack, Hans-Jürgen Jakobi und Waldemar Zörb dem Verein an.

Dr. Manfred Schmidt dankte für 75 Jahre unermüdliches Engagement, Verlässlichkeit und vorbildlichen Schutz der Bürger. Unschätzbaren Wert maß Schmidt der Jugendarbeit bei. Zu guter letzt dankte er den Familien, ohne deren Rückhalt ein solches Engagement nicht möglich sei.

»Ehrenamtlich eine staatliche Aufgabe übernehmen, die unvorbereitet jederzeit ausgefüllt werden muss, ist nicht selbstverständlich und ein großes Gut für unsere Gesellschaft«, unterstrich Schuster den Wert der Feuerwehrarbeit, für deren hervorragende Ausführung der Hüttenberger Einsatzkräfte Rüdiger Richter dankte. Rupert Heege dankte für die große Bereitschaft der Hüttenberger für die Weiterbildung in Lehrgängen. Gemeindebrandinspektor Friedel Mehlmann schloss den Reigen der Festredner und zeigte sich stolz, seit 1971 einen Teil der Hüttenberger Feuerwehrgeschichte mitgestaltet zu haben. »Wir werden den Gedanken der Gründer weiter führen und den Mitbürgern in Not und Gefahr helfen«, so Mehlmann und dankte dem Feuerwehrverein für die wertvolle finanzielle Unterstützung Einsatzgruppe. Weitere Glückwünsche gab es von den aktuellen und ehemaligen Festdamen, durch Terminkoordinator Jürgen Schmitt für die Ortsvereine und von der Feuerwehr in Langgöns. Die Hüttenberger Gesangvereine »Eintracht«, »Frohsinn« und »Harmonie« sowie der Frauenchor Hochelheim gestalteten mit herausragenden Liedbeiträgen den musikalischen Rahmen des offiziellen Teils, der im »Großen Zapfenstreich« ein festliches und bewegendes Ende fand. Die rund 50 Musiker des TV Orchesters Herbornseelbach unter der Leitung von Michael Werner marschierte mit der Ehrenformation und der Einsatzabteilung der Hüttenberger Wehr als Fackelträger ein und formierte sich zu Serenade, Zapfenstreich und Gebet auf der Bühne. In hervorragender Qualität erklangen » Luft«, der Petersburger und der Kyffhäuser Turnermarsch sowie die »Kaiserjäger« und nach dem Signal des Zapfenstreiches der Choral »Ich bete an die Macht der Liebe«und zum Abschluss die Deutsche Nationalhymne. Das Zeremoniell zu Ehren der Jubiläumswehr war, es gab Beifallsstürme. In der Folge spielte der Heimat- und Musikverein Rechtenbach zum Tanz auf.

Schlagworte in diesem Artikel

  • CDU
  • Elisabeth Müller
  • Feuerwehren
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Jubiläen
  • Jugendsozialarbeit
  • Manfred Schmidt
  • Michael Werner
  • Paul Hartmann
  • SPD
  • Serenaden
  • Sibylle Pfeiffer
  • Zapfenstreich
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos