01. September 2008, 22:40 Uhr

Erster Spatenstich für Autohof bei Rechtenbach

Hüttenberg (rüg). Der erste Spatenstich für den Hüttenberger Autohof an der Autobahn bei Rechtenbach ist erfolgt. Der zunächst noch symbolische Akt fand am Montagvormittag im Gewerbegebiet »Obere Surbach« statt.
01. September 2008, 22:40 Uhr
Erster Spatenstich: (von rechts) Michael Franzen (Investorengruppe), Bürgermeister Dr. Manferd Schmidt, Bruno Berger (Investorengruppe), Patrick Kempf (Obere Surbach GmbH), Erster Beigeordneter Paul Hartmann und Siegfried Emmerich (Investorengruppe). (Foto: rüg)

Hüttenberg (rüg). Der erste Spatenstich für den Hüttenberger Autohof an der Autobahn bei Rechtenbach ist erfolgt. Der zunächst noch symbolische Akt fand am Montagvormittag im Gewerbegebiet »Obere Surbach« statt. Mit dabei waren neben Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt, dem Ersten Beigeordneten Paul Hartmann und dem Geschäftsführer der »Obere Surbach GmbH«, Patrick Kempf auch Bruno Berger, Michael Franzen und Siegfried Emmerich von der Investorengruppe sowie zahlreiche Vertreter der gemeindlichen Gremien und aus den Parteien.

»Es sind viele, die sich über Jahre für das Projekt Autohof eingesetzt haben«, sagte Bürgermeister Dr. Schmidt. Er freue sich, dass es nun wieder einen Schritt in Richtung Realisierung des Autohofs gehe. Man habe alles getan, um die bürokratischen Hürden und auch die Schwierigkeiten mit dem Nachbarn Gießen aus dem Weg zu räumen.

Seitens der Investorengruppe aus Großwallstadt bedankte sich Bruno Berger bei Dr. Schmidt und Kempf für die gute Zusammenarbeit der vergangenen Monate. Dass dieses Projekt auch eine »politische Dimension« annehmen würde, davon habe man zunächst gar keine Ahnung gehabt. Bis zur Übergabe der Baugenehmigung sei die Zusammenarbeit konstruktiv gewesen, und man habe an einem Strang gezogen. Dann allerdings hätten sich durch die gegenseitigen Klagen zwischen Gießen und Hüttenberg erheblich Irritationen eingestellt. Daher sei der Spatenstich nun ein wichtiges Signal, »dass wir das Vorhaben mit aller Energie vorantreiben«.

Die noch im Mai verkündete geplante Fertigstellung des Autohofs Ende des Jahres ist nach den Verzögerungen durch die Auseinandersetzungen zwischen Gießen und Hüttenberg nicht mehr realistisch. Sollte der Winter nicht mit viel Frost einen Strich durch die Rechnung machen, dürfte der Hüttenberger Autohof Ende März/Anfang April 2009 an die Mieter übergeben werden können.

Bei denen bedankte sich Berger noch einmal besonders: »Juristische Auseinandersetzungen können bei einem solchen Projekt schädlich sein, aber die Mieter sind bei der Stange geblieben«, freute sich Berger. Die nächsten vier Wochen dienen noch der Bauvorbereitung, sodass mit dem Aufbau der Gebäude aus Fertigteilen im Oktober begonnen werden kann. Der Autohof wird über eine Tankstelle (ARAL), einen Tankstellenshop (130 Quadratmeter), Bistro und Restaurant verfügen. Dazu wird es Sanitärräume, einen Babywickelraum und behindertengerechte WC geben, außerdem für die Fernfahrer »Badezellen« mit Waschbecken, WC und Dusche. Abgerundet wird das Angebot durch eine Gastankstelle und fünf SB-Waschboxen für Pkw. 187 Pkw-, Bus- und Lkw-Stellplätze sind geplant. Für die Freizeitgestaltung entsteht ein Entertainment-Center. Vorgesehen ist auch ein »Bonny's Diner«-Restaurant nach dem Vorbild amerikanischer Restaurants der 50er Jahre mit 24-Stunden-Service.



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