10. April 2008, 18:28 Uhr

»Im Ort beheimatet und dem Ort zum Segen�«

Hüttenberg (jow). Die Bauarbeiten am Seniorenzentrum in Hüttenberg sind schon seit längerem im Gange, und seit ein paar Tagen sieht man schon die ersten Fundamente aus dem Boden wachsen. Mit der offiziellen Grundsteinlegung wurde am Donnerstag auch der symbolische Startschuss für das Bauvorhaben im Hüttenberger Baugebiet »Leihgesterner Weg« gegeben.
10. April 2008, 18:28 Uhr
Grundsteinlegung für das Hüttenberger Seniorenzentrum: (von links) Pfarrer Karl-Ernst Platt, Michael Redmer, Thorsten Köhler, Heiko Ehrhardt und Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt. (Foto: jow)

Hüttenberg (jow). Die Bauarbeiten am Seniorenzentrum in Hüttenberg sind schon seit längerem im Gange, und seit ein paar Tagen sieht man schon die ersten Fundamente aus dem Boden wachsen. Mit der offiziellen Grundsteinlegung wurde am Donnerstag auch der symbolische Startschuss für das Bauvorhaben im Hüttenberger Baugebiet »Leihgesterner Weg« gegeben.

Im Beisein zahlreicher Kommunalpolitiker, darunter auch Wetzlars Oberbürgermeister Wolfgang Dette (FDP), mauerten Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt (SPD), Pfarrer Heiko Ehrhardt (Vorsitzender der Vereinigten Versammlung), Michael Redmer (Geschäftsführer der Königsberger Diakonie), Pfarrer Karl-Ernst Platt (Geschäftsführer der Diakoniestation) und Thorsten Köhler (Geschäftsführer der GewoBau Wetzlar) eine rote Urne in das Fundament des Baus ein. Darin sind neben dem Kaufvertrag und dem Gesellschaftervertrag auch die Satzungen der beteiligten Institutionen sowie die Tageszeitungen und das Hüttenberger Mitteilungsblatt vom heutigen Tag enthalten.

Pfarrer Ehrhardt verwies darauf, dass für das wachsende Vorhaben ein ordentliches Fundament wichtig sei. Dazu gehörten neben den baulichen Voraussetzungen auch die geistlichen Fundamente. »Das Seniorenzentrum soll im Ort beheimatet sein und für den Ort zum Segen werden«, wünschte sich der Ortspfarrer. Anschließend verlas Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt die eingemauerte Urkunde, in der noch einmal Bezug genommen wurde auf die Entstehung des Vorhabens.

Das Seniorenzentrum Hüttenberg wird neben einer Seniorenwohnanlage mit 25 Wohnungen zwischen 44 und 80 Quadratmetern Wohnfläche eine Pflegeeinrichtung mit 40 vollstationären Pflegeplätzen, eine Seniorentages- und -begegnungsstätte sowie Diensträume des ambulanten Dienstes beherbergen.

Die einzelnen Bereiche werden in sich selbständig geführt. Die GewoBau in Wetzlar ist zuständig für den Wohnbereich, die Königsberger Diakonie für den Pflegebereich. Die Diakoniestation Hüttenberg wird ihre Diensträume in das Seniorenzentrum verlegen und die Begegnungsstätte führen. Das Projekt wird von den öffentlichen Stellen als zukunftsweisende Senioreneinrichtung bewertet und gefördert. »Wir sind sehr zufrieden, dass das Ganze jetzt auf den Weg gebracht und die Schwierigkeiten bei der Ausschreibung aus dem Weg geräumt sind«, erklärte Pfarrer Platt.

Der 7,5 Millionen Euro teure Bau soll Mitte nächsten Jahres bezugsfertig sein.



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