03. März 2008, 19:02 Uhr

Bei 70 Einsätzen 2007 Stundenzahl wieder erheblich erhöht

Hüttenberg (jow). Eine Vielzahl von Aufgaben hatten die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Hüttenberg im vergangenen Jahr zu bewältigen. Dies ging aus dem Bericht von Gemeindebrandinspektor Friedel Mehlmann hervor.
03. März 2008, 19:02 Uhr
Die Geehrten mit Gemeindebrandinspektor Friedel Mehlmann (links): Jürgen Schmidt, Horst Schmidt, der stellvertretende Verbandsvorsitzende Jürgen Völk und der Erste Beigeordnete Paul Hartmann. (Foto: jow)

Hüttenberg (jow). Eine Vielzahl von Aufgaben hatten die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Hüttenberg im vergangenen Jahr zu bewältigen. Dies ging aus dem Bericht von Gemeindebrandinspektor Friedel Mehlmann hervor. »Hier hat sich besonders die gute Kameradschaft unter den Ortsteilwehren bewährt. Unsere Stärke ist die kompetente und schnelle Hilfe zu jeder Zeit, auf die sich die Bürger in Hüttenberg verlassen können«, freute sich Mehlmann. Bedauerlich sei der leichte Rückgang im Personalbestand des vergangenen Jahres. Der sei von 165 auf 157 leicht zurück gegangen. Die Jugendfeuerwehr sei auch für die Zukunft das Standbein für gut ausgebildete Feuerwehrleute.

Bei 70 Einsätzen habe sich die Zahl der geleisteten Stunden wieder erheblich erhöht. Besonders hob Mehlmann dabei die Sturmeinsätze im Januar, den Wohnhausbrand in Hüttenberg, den Werkstattbrand in Weidenhausen und den Großbrand im Buderus Walzwerk hervor. Hinzu kamen technische Hilfeleistungen wie beispielsweise beim Hüttenberger Maimarkt oder beim Hessentag in Butzbach. Viel Wert gelegt wurde auch wieder auf die Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte, bei denen ein erhebliches Maß an Freizeit geopfert wurde. 108 Kameradinnen und Kameraden leisteten dabei 3100 freiwillige Stunden

In der Gesamtzahl kam Mehlmann auf eine Stundenanzahl von 9910 Stunden. Im Bereich der Atemschutzgeräteträger habe sich die Lage leicht verschärft. Gerade hier sei ein guter Ausbildungsstand wichtig. Zum Aufgabenkontingent der Floriansjünger aus den sechs Ortsteilen gehört weiterhin die Brandschutzerziehung in den Kindergärten, der Katastrophenschutz sowie die Ausrüstungsneu- und -ersatzbeschaffung. Für die Neubeschaffung von Fahrzeugen, technischen Geräten und einem Rettungszelt bedankte sich Mehlmann für die Unterstützung der Feuerwehren durch die Gemeindegremien. Auch für die Zukunft sei eine gute Kameradschaft Grundlage für eine gute Zusammenarbeit.

Seinen letzten Jahresbericht als Jugendfeuerwehrwart trug Oliver Senft vor. Die Gesamtmitgliederzahl bei den Jugendlichen belaufe sich auf 74 und sei damit auch leicht rückläufig. »Diesem Abwärtstrend muss man auch hier verstärkt entgegentreten. Erste Schritte wurden im vergangenen Jahr durch die Gründung von Bambini-Gruppen gegangen«, so Senft. Auf Gemeindeebene wurden 200 Stunden in die feuerwehrtechnische Ausbildung und rund 150 Stunden in die allgemeine Jugendarbeit investiert. Dabei wies Senft stellvertretend auf das Zeltlager der Verbandsjugendfeuerwehr, die Leistungsspange und als Höhepunkt die Teilnahme einer Hüttenberger Gruppe beim Landesentscheid der Jugendfeuerwehren hin.

Leichte Veränderungen ergaben die Wahlen für den Wehrführerausschuss. Bestätigt in ihren Ämtern wurden Gemeindebrandinspektor Friedel Mehlmann und sein Stellvertreter Stephan Stein. Nicht mehr zur Wahl standen der Gemeindejugendfeuerwehrwart Oliver Senft und sein Vize Angelo Kupfer. An deren Stelle treten Carsten Loh und Dennis Konrad. Die Ehrenmedaille des Nassauischen Feuerwehrverbandes in Silber für besondere Verdienste erhielten Horst Schmidt und Jürgen Schmidt. Ausgeschieden aus dem Einsatzdienst (Erreichen der Altersgrenze) sind Wilfried Jung und Matthias Wilhelm. Verabschiedet wurden der stellvertretende Wehrführer von Reiskirchen, Stephan Stein, der stellvertretende Wehrführer von Vollnkirchen, Ortwin Schubert, der Gemeindejugendfeuerwehrwart Oliver Senft und Jugendfeuerwehrwart Stephan Kosch. Neu ernannt wurden dafür Torben Petry (Reiskirchen) und Carsten Watz (Vollnkirchen).

Befördert werden konnten in diesem Jahr 22 Kameradinnen und Kameraden. Aufgrund ihrer Ausbildung sind Daniel Kummer, Timo Viehmann, Jo Herrmann, Bianca Debreceni, Jasmin Loh und Frederick Noll neue Feuerwehmannanwärter. Benedikt Kummer, Christoph Rehorn und Sascha Schmidt sind jetzt Feuerwehrmänner. Weitere Ernennungen erfuhren Alexander Schmidt, Marc-Arne Schieferstein, Nico Mehlmann, Andreas Moos, Torben Petry und Fabian Fritsch (Oberfeuerwehrmann), Dominik Kummer, Marc Sebastian Schmidt (Hauptfeuerwehrmann), Sven Heintz, Patrik Hahn (Löschmeister), Jens Fritsch (Oberlöschmeister), Uwe Matthäi (Brandmeister) und Björn Jung (Oberbrandmeister). Die Leistungsspange erlangten Jacqueline Schmidt, Timo Viehmann, Frederik Noll, Nathan Reitz, Hauke Hopf, Alexander Werneier, Patrik Stein, Jo-Steffen Herrmann, Jan Herrmann und Jeremy Baumgartner. Für die Arbeit vor Ort dankten den Hüttenberger Kameradinnen und Kameraden der stellvertretende Verbandsvorsitzende Jürgen Völk und der Erste Beigeordnete der Gemeinde Hüttenberg, Paul Hartmann.

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