10. August 2015, 18:43 Uhr

Gotteslob und Weltreise: Eurobrass-Konzert in Hüttenberg

Hüttenberg (jow). Die Gruppe Eurobrass hat vor 250 Besuchern in der Hochelheimer Kirche konzertiert. Den Auftakt machten die zwölf Musiker aus Deutschland und den USA mit Rimski-Korsakovs »Prozession der Edlen«.
10. August 2015, 18:43 Uhr
Eurobrass spielt vor 250 Zuhörern in dem Gotteshaus. (Foto: jow)

In der Folge nahm das Ensemble die Besucher mit auf eine Weltreise durch verschiedene Epochen. Beim »Allegro molto« und »Allegro molto vivace« des Niederländers Jan Koetsier bewiesen zunächst die Posaunisten ihre Zugkünste, und bei den zwei nostalgischen Sätzen aus der Feder des Norwegers Edvard Grieg glänzten Es-Trompete und Flügelhorn als Solisten. Zum festen Repertoire der Musiker gehören immer wieder Stücke von Johann Sebastian Bach. Für diese Tournee hatte man sich für den »Contrapunctus IX« entschieden.

Das »Lied ohne Worte« entstammt der Feder des langjährigen Eurobrass-Posaunisten Chris Woods. Er hatte Gustav Holsts »2. Suite for Band« neu arrangiert. Danach wagten die Musiker den Sprung über den »großen Teich«. Die Trompeter erwiesen sich bei dem Stück »Die vier Reiter« als geniale Cowboys. In den Wilden Westen wurden die Zuhörer beim gleichnamigen Stück entführt, das ebenfalls auf einem Arrangement von Chris Woods basierte. So manche bekannte Fernseh-Melodie tauchte auf.

Um den Glauben ging es im zweiten Teil, als Eurobrass beispielsweise das Lied »Bei dir Jesu will ich bleiben« spielte. Wie unterschiedlich das Lob Gottes klingen kann, wurde im weiteren Verlauf deutlich. »Die Sieger« hieß ein Lied der amerikanischen Heilsarmee, »Ich bin ja nur ein Gast auf Erden« ein in die Moderne übertragener Spiritual.

Moderatorin Angie Hunter ermutigte die Besucher, auch in schwierigen Lebensphasen auf Gottes Zusage und Liebe zu vertrauen. Was passiert, wenn man alten Liedern eine afrikanische Note gibt, zeigten die Musiker beim »O Sifuni Mungu«. Dazu setzen sie auch verschiedene Rhythmus- und Schlaginstrumente ein.

Leiden, Sterben und Auferstehung wurden in dem modernen Stück »In dem Kreuz liegt die Kraft« vertont. Furios dann das Finale:. »Vivace e ritmico« aus »Gloria« von John Rutter bewies noch einmal die volle Klangfarbe des Ensembles. Die Musiker hatten sich nach zwei Zugaben ihren Feierabend verdient. Den Schlusschoral spielten sie in der gesamten Kirchen verteilt.

Zu dem Konzert hatten der CVJM, die evangelische Kirchengemeinde Hochelheim/Hörnsheim, die Chrischona-Gemeinde Hüttenberg und die freie evangelische Gemeinde Hochelheim eingeladen.

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