21. Dezember 2014, 19:33 Uhr

Alpenländische Weihnacht in Wißmarer Kirche

Wettenberg (mo). Wenn die Parkplatzsuche zum Glücksfall wird, weist das auf ein besonderes Ereignis hin – wie am Samstag in der evangelischen Kirche in Wißmar. Erstmalig war hier die Aufführung der »Alpenländischen Weihnacht« mit der »Michlbauer-Harmonikamesse«, geschrieben von Prof. Florian Michlbauer.
21. Dezember 2014, 19:33 Uhr
Alpenländische Weihnacht in der Wißmarer Kirche: die Harmonikaschüler unter der Leitung von Chris Reinhardt. (Foto: Klaus Moos)

Chris Reinhardt, Leiter der Musikschule Wettenberg mit 16 Harmonikaschülern und der Verein für Bildung und Kulturarbeit Wettenberg waren Veranstalter dieses außergewöhnlichen Konzerts. Mit zu den Aktiven gehörten Florian Neuber (Gitarre), Dieter Reinhardt (Baß) und ein Männer-Projektchor mit Sängern der Chöre Germania Eintracht Wißmar, Arion Klein-Linden und Einheit Allendorf, geleitet von Markus Schopf.

Chris Reinhardt, stellte als Solist mit dem Titel »Gemütliche Rast«, den Klang der steirischen Harmonika vor, ein vielseitiges Instrument, das nicht nur für Volks- und Unterhaltungsmusik, sondern auch für festliche Konzerte geeignet ist. Er hieß die etwa 300 Besucher willkommen und grüßte im Besonderen Bürgermeister Thomas Brunner und Pfarrerin Alexandra Hans. Ihr und dem Presbyterium galt ein herzliches Dankeschön für die Zurverfügungstellung der Kirche, die sich für Konzerte immer wieder als idealer Ort erweist.

Markus Schopf, in Wißmar kein Unbekannter, stellte den Programmablauf und die Komposition der Messe für die »Alpenländische Weihnacht« vor. Ursprünglich für Frauenchor und Harmonika geschrieben, erwies sich die Chorbesetzung mit Männern in Wißmar als glücklich. Die Harmonikaschüler genießen seit einem knappen Jahr den Unterricht bei Chris Reinhardt, der sein Harmonikaspiel bei Prof. Florian Michlbauer in der Steiermark vervollständigte. Zum Auftakt erfreute der Männerchor mit dem Adventslied »Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt«. Mit der Einleitung, der Bitte »Herr erbarme dich«, dem Lobpreis »Ehre sei Gott in der Höhe« und mit »Zur Opferung« nach der Lesung schloss Teil eins der Harmonika-Messe.

Im Vorspann zum zweiten Teil las Rolf Henrich eine weihnachtliche Geschichte von einem Wichtel, der auf der Suche nach Menschen ist, die noch richtig Weihnachten feiern – mit Blick auf das Kind in der Krippe. Im Teil zwei der Harmonikamesse erklangen die Beiträge »Heilig«, »Vater unser«, »Zur Kommunion«, »Danklied« und »Auszug«. Die Besucher erlebten eine harmonische und sehr ansprechende Aufführung, der noch einige Tiroler und alpenländische Weihnachtslieder wie »A Weihnacht wie’s früher war« oder »Misteln vom Baam« (gesungen von Andreas Will) und »Es wird schon gleich dunkel« und »Stille Nacht« (gesungen von Markus Schopf, auf der Harmonika von Chris Reinhardt begleitet) folgten.

Chris Reinhart war es auch, der mit seinem Solo-Beitrag »Zualoser Walzer« den glanzvollen Schlusspunkt des Adventskonzertes setzte. Bei freiem Eintritt wurde nach der Veranstaltung um Spenden für den Elternverein für Frühgeborene und kranke Kinder gebeten.

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