10. Februar 2014, 17:53 Uhr

Bürgerbus-Betrieb in Staufenberg gesichert

Staufenberg (khn). Nicht nur in Sonntagsreden betonen Politiker immer wieder gerne, wie wichtig das Ehrenamt als tragende Säule für die Gesellschaft ist. Vor allem im sozialen Bereich sind die freiwilligen Helfer kaum noch wegzudenken; siehe Seniorenarbeit. Ein Beispiel ist der Bürgerbus in Staufenberg.
10. Februar 2014, 17:53 Uhr
Bürgermeister Peter Gefeller (Vierter von links) dankt Sponsoren, Helfern und Fahrern des Staufenberger Bürgerbusses. (Foto: khn)

Donnerstags fährt dieser zweimal Haltestellen im Stadtgebiet an, holt vor allem Senioren ab und bringt sie in die sogenannte Vitale Mitte zum Einkaufen. Bürgermeister Peter Gefeller hat am gestrigen Dienstagvormittag in einem Pressegespräch berichtet, dass nun auch das dritte Betriebsjahr des Busses gesichert sei.

Auf 6500 Euro beziffert Gefeller den Betrag, der durch Spenden heimischer Unternehmen und der Staufenbergerin Maria Löbel, die in der Seniorenanlage »Südblick« wohnt, zusammengekommen ist. Damit sollen die laufenden Kosten des Fahrzeugs abgedeckt werden. Bereitgestellt wird der Kleinbus vom Staufenberger Busunternehmen Erletz; gefahren wird er von vier Ehrenamtlichen.

»Bürger engagieren sich für Bürger«, sagt Gefeller und weist darauf hin, dass ein möglicher Seniorenbeirat allein Probleme nicht lösen könne. Ein Wink mit dem Zaunpfahl. Denn derzeit stellt sich in Staufenberg nach einem Antrag der Freien Wähler die Frage, ob ein solches Gremium in Staufenberg gebraucht wird. »Es braucht Menschen, die sich in ihrer Freizeit engagieren«, betont der Bürgermeister. Und das sind momentan in Sachen Bürgerbus Dieter Müller, Siegfried Machold, Karl Heinz Sommer und Wolfgang Schmidt. Doch viel Aufhebens wollen sie um ihren Einsatz nicht machen. Beim Fototermin stellen sie sich lieber in die hintere Reihe. Gefeller sagt, es würden noch zwei Fahrer gesucht, die dann im wöchentlichen Wechsel den Bürgerbus steuern. Voraussetzung ist – na klar – ein Führerschein und ein Personenbeförderungsschein. Den finanziert bei Bedarf die Stadt.

Gefeller kündigt außerdem an, dass die Route »leicht geändert« werde. Ab März soll das Gebiet an den Steinäckern an der Grenze zu Lollar bedient werden. Hier gebe es noch Bedarf an einer Haltestelle. Weniger häufig in Anspruch genommen werde der Bus bisher nur direkt in Mainzlar.

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