31. März 2010, 20:12 Uhr

Familienabend der Feuerwehr Hattenrod

Reiskirchen (la). Alle zwei Jahre lädt die Freiwillige Feuerwehr Hattenrod zu einem Familienabend ein und kann dabei als besondere Gäste Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Leerhafe (Kreis Wittmund, Ostfriesland) begrüßen.
31. März 2010, 20:12 Uhr
Auftritt der »Flashlights«. (Foto: la)

Reiskirchen (la). Alle zwei Jahre lädt die Freiwillige Feuerwehr Hattenrod zu einem Familienabend ein und kann dabei als besondere Gäste Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Leerhafe (Kreis Wittmund, Ostfriesland) begrüßen. Zwischen beiden Feuerwehren besteht schon seit über zwei Jahrzehnten eine freundschaftliche Bande, die alljährlich durch gegenseitige Besuche vertieft wird. Am vergangenen Wochenende, von Freitag bis Sonntag, weilten die Ostfriesen wieder in Hattenrod. Wie sich dabei zeigte, hat diese Partnerschaft auch Zukunft, denn viele junge Leute befanden sich unter den Besuchern, darunter auch wieder »neue« Gesichter aus Ostfriesland.

Am Samstag besuchten die Gäste zunächst das Liebig-Museum in Gießen und waren erstaunt darüber, was hier geboten wird. Prof. Wolfgang Laqua berichtete den Besuchern viel Wissenswertes über Justus von Liebig und dessen Wirken in Gießen. Mit Experimenten und Episoden aus dem Leben Liebigs gelang es Laqua immer wieder, die Zuhörerer aus Hattenrod und Leerhafe zu begeistern.

Zum Familienabends konnte der erste Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Hattenrod, Erwin Roth, im Dorfgemeinschaftshaus wieder viele Besucher willkommen heißen. Roth, der auch Ortsvorsteher ist, lobte die engen Kontakte beider Vereine, die durch viele private Besuche vor allem an der Nordsee zum Ausdruck kämen. Roth erinnerte daran, dass man anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Feuerwehr Hattenrod erstmals im Sommer 1988 die ostfriesischen Gäste hatte begrüßen konnte. Inzwischen gibt es in Hattenrod sogar eine »Leerhafer Straße« im jüngsten Neubaugebiet. Nach einem gemeinsamen Abendessen sorgten die »Flashlights« für einen verheißungsvollen Auftakt im Programm. Ihre Tanzdarbietungen gehören immer zu den Höhepunkten der Veranstaltung. Gern gesehen war auch wieder Tristan Klingelhöfer, der mit seinem Humor beim Publikum immer wahre Lachsalven entfacht. Zusammen mit Christian Scholz sorgte er für zahlreiche Lacher. Die weitere Programmgestaltung hatte Gerd Albohn übernommen, der ganz den Geschmack der Besucher traf.

Am Sonntagvormittag stand der »ostfriesische Nationalsport« im Mittelpunkt: dem Bosseln. Dabei wirkten sich die häufigen Besuche in Leerhafe auch für die Gastgeber positiv aus, denn auf der »hauseigenen« Boßelstrecke glänzten auch die Oberhessen mit hervorragenden Ergebnissen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen trennten man sich wieder. Im Sommer stehen mehrere private Besuche an. Danach freuen sich alle wieder auf die Begegnung im kommenden Jahr in Leerhafe.



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