09. März 2014, 13:13 Uhr

Dorfrocker räumen in Burkhardsfelden ordentlich ab

Reiskirchen (sgt). Auch bei der aktuellen Tour der Dorfrocker unter dem Titel »Dorfkind« stand Burkhardsfelden auf dem Spielplan. Natürlich – denn dort hatten die drei Partyschlager-Musiker aus dem unterfränkischen Kirchaich schon mehrfach gute Auftritte hingelegt.
09. März 2014, 13:13 Uhr
(Foto: Susanne Görnert)

Philipp, Tobias und Markus Thomann kamen also quasi als alte Bekannte ins Oberhessische.

Unter den 500 in der Sport- und Kulturhalle auch die Gewinner der »Meet & Greet«- Verlosung der Gießener Allgemeinen Zeitung. Die Glücklichen waren Franziska K. Kailer (Pohlheim), Eva Eisenfeller (Reiskirchen), Dieter Fink (Buseck), Betty Moos (Wettenberg) und Torsten Weicker (Aßlar).

Ím Vorprogramm heizte Jan Schrödel aus dem Westerwald dem Publikum ein mit Hits, die bis vor wenigen Tagen auch Fastnachtsfeiern gut zu Gesicht standen; darunter »Die Hände zum Himmel« und »Schatzi, schenk mir ein Foto«.

+++ Mehr Bilder von den Dorfrockern in der Mediathek

Die Stimmung steigerte sich freilich, als die sympathischen Unterfranken mit Frontsänger Tobias, Philipp an der E-Gitarre und Markus mit dem Akkordeon die Bühne betraten gemeinsam mit drei »Klangteppichlegern« an Bass, Schlagzeug und Keyboard. Es wurde eine richtig heiße Show. Innerhalb kürzester Zeit standen die Leute auf den Bierbänken, um mit zu singen, um zu schunkeln und zu hüpfen, als etwa »Schwarzwaldmarie«, »Miss September« und »Vogelbeerbaum« angestimmt wurden.

Camouflage-Kühlschrank mit Bier

»Ab geht die Lutzi!«, schrie Tobias, und die Menge tanzte sich die Seele aus dem Leib. Natürlich fehlten auch neuere Ohrwürmer nicht: »Freibierotto«, »Komm in mein Iglu« und »In dem Dorf, wo ich geboren bin«.

Dann machten sich die Musiker ein Späßchen der anderen Art. Sie schoben einen Marshall-Verstärker mit Box auf die Bühne und enttarnten das gute Gerät als Kühlschrank. Darin das Beste, was das Herz der Natur zu bieten hat! Die Flaschen wurden unter den Zuhörenden verteilt, um dann singend und musizierend »Auf das Leben« anzustoßen. Aus dem Publikum heraus wurden die Sänger an den mittlerweile bekannten »Klatsch-Trend von Helmut« erinnert; und so war dieser den Abend über immer wieder auf der Bühne und in der begeisterten Menge zu sehen.

Das die aus einer kleinen, 950 Seelen zählenden Ortschaft stammenden Brüder intonierten zudem musikalische Abstammungsurkunde, das Lied »Dorfkind«. Am Ende eines mitreißenden Auftritts stand die Ballade »Echte Freunde«, die Hymne der Dorfrocker. Spätestens da waren selbst Zweifeler überzeugt, dass das Prifil der Band zutreffend ist: »Das Trio vereint Lederhose und E-Gitarre, ist jung und wild und hat die Stimmungsszene ordentlich aufgemischt. Wo sie auftreten, herrscht Party, Gaudi und ausgelassener Stimmung. Party-Schlager, gepaart mit einer Prise Rock und Volksmusik, sind die Bausteine des Dorfrocker-Erfolges.«

Nächstes Dorfrocker-Konzert im Oberhessischen: Samstag, 7.Juni, Ober-Ohmen.

Mehr dazu am Samstag unter den Notizen aus der Provinz.

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