13. Oktober 2009, 15:38 Uhr

Bag-in-Box-Anlage konnte dank vieler Spenden finanziert werden

Reiskirchen (la). Der Verein für Garten- und Naturfreunde 1892 Bersrod hat rechtzeitig vor Beginn der neuen Keltersaison eine neue »Bag- in-Box-Anlage« angeschafft. Der Preis der Anlage beträgt etwa 10 000 Euro. Hinzu kommen weitere Kosten in Höhe von etwa 3500 Euro für einen Stromanschluss. Um diese enormen Ausgaben bestreiten zu können, hatte der Verein um Spenden gebeten.
13. Oktober 2009, 15:38 Uhr
Dank an die Spender durch den ersten Vorsitzenden Stefan Böck (2. von rechts). (Foto: la)

Bei der Eröffnung der Anlage sprach der erste Vorsitzende und Keltermeister Stefan Böck den Spendern besonderen Dank aus. Jeder von ihnen erhielt einen Fünf-Liter-Beutel Apfelsaft. Zuwendungen kamen von der Volksbank Mittelhessen, der Gemeinde Reiskirchen, der Jagdgenossenschaft Bersrod, der Ortsgruppe des Bauernverbandes Bersrod, Holzbau-Kutscher, Steuerbüro Eric Gerhard, Salon Sonja Bremer, Schreinerei Römer, den Wander- und Traktorenfreunden sowie Uwe Kreimer.

Schon seit Jahren besitzt der Verein für Garten- und Naturfreunde 1892 Bersrod eine Kelteranlage, mit deren Hilfe im Backhaus am Lindenplatz die Äpfel zu Saft oder Wein gekeltert wurden. Nachdem der Verein bisher nur über eine Saftpresse verfügte, konnte in diesem Jahr die bestehende Anlage erheblich erweitert werden.

Neu angeschafft wurde eine »Bag-in-Box«-Anlage, die es ermöglicht, den gepressten Apfelsaft zu pasteurisieren und somit haltbar zu machen. Der Saft wird in Fünf- bzw. Zehn-Liter-Beute abgefüllt. Wie Vorsitzender Böck bei der Vorstellung der Anlage betonte, sei diese auch »ein idealer Baustein zur Erhaltung unseres Landschaftsbildes und der Streuobstwiesen«. Darüber hinaus bekommen Familien dadurch die Möglichkeit, ihren eigenen Apfelsaft fix und fertig in dieser Anlage herzustellen. Das Interesse war groß. Neben vielen Besuchern aus Bersrod, die sich über die Anlage kundig machten, kamen im Laufe des Samstags auch immer wieder auswärtige Interessenten. Stefan Böck erläuterte die Anlage und Sohn Lukas sowie Sybille Schepp füllten den Saft in die Beutel ab. Auch eine Schulklasse der IGS Busecker Tal hat inzwischen die Vorzüge der Anlage entdeckt, eine größere Menge Apfelsaft hergestellt und dabei auch tatkräftig mitgearbeitet.

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