07. Juli 2015, 17:53 Uhr

Jugendwehr Kesselbach: Wasser marsch aus allen Rohren

Rabenau (vh). Viel Wasser und viel Prominenz waren die Zutaten für die Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Kesselbach am heißen Samstagnachmittag rund ums Gerätehaus. Jugendwart Martin Berg hatte als Übungsszenario einen Garagenbrand in der Waldstraße hinter dem Gerätehaus entworfen.
07. Juli 2015, 17:53 Uhr
»Garagenbrand löschen« heißt die Aufgabe für die jungen Brandbekämpfer. (Foto: Volker Heller)

Aus buchstäblich allen Rohren durften die Kinder- und Jugendwehr spritzen, so dass ein richtiger Wasserschleier in der Luft lag. Nach der erfolgreich abgelaufenen Übung gings zurück auf den Feuerwehrhof. Grußworte, Ehrungen und ein kleiner Rückblick von Heike Reinhardt, der Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, standen hier auf dem Programm. Ungewöhnlich sei gewesen, dass der Wunsch nach einer Jugendwehr damals von dieser Alterstufe selbst ausgegangen sei, erklärte sie.

Am 25. Mai 1990 wurde die Jugendwehr von 29 Mitgliedern gegründet und gleichzeitig die umgebauten Unterrichtsräume im Obergeschoss eingeweiht und ein neues Löschfahrzeug LF 8 in Dienst gestellt. Jugendwart wurde damals Martin Vogt, aktuell ist Martin Berg in dieser Verantwortung.

»Positives Engagement«

Von den ehemals 29 Gründungsmitgliedern sind noch 19 in der Region. Sie wurden geehrt (Abwesenden wird die Urkunde nachgereicht): Katrin Becker, Dennis Flack, Marion Philipp, Frank Queckbörner, André Becker, Sascha Flack, Holger Grün, Silke Kraft, Frank Krämer, Manuel Köhler, Anke Mönicke, Tino Magel, Jürgen Pitsch, André Schaaf, Sebastian Schmidt, Marco Philipp, Marcus Becker und Diana Dietz. Siegmar Menz wurde nachträglich für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Der Rabenauer Bürgermeister Kurt Hillgärtner bezeichnete es als positiv, dass sich Jugendliche in der Freiwilligen Feuerwehr engagierten anstatt »nur noch mit dem Handy zu spielen«. Die aktive Abteilung benötige außerdem Nachwuchs. Personal sei das eine, für den Rest, Gebäude und Geräte, trage die Gemeinde Verantwortung. Man schaffe keine Ortsteilfeuerwehr ab, bloß weil es mal vier Wochen nicht gebrannt habe. Kreisbrandmeister Marcus Leopold sprach im Auftrag von Landrätin Anita Schneider und Kreisbrandinspektor Mario Binsch. Er dankte vor allem den Betreuern der zurzeit fünf Jugendlichen und sechs Kinder.

Ortsvorsteher Ingo Lich meinte, anhand der vorherigen Übung sehe man den guten Ausbildungsstand. Ebenso wie der Bürgermeister sei er, Lich, auch ein Befürworter des Gerätehaus-Umbaus. Gemeindebrandinspektor Markus Göbel blickte auf seine Erinnerungen als Jugendlicher bei der Feuerwehr zurück. Ralf Lich, Vorsitzender der Gemeindevertretung, rief den heutigen Nachwuchs auf: »Bleibt als Aktive dabei.« Und: Die Politik sorge für gute Ausrüstung.

Auch Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Kevin Schack wünschte, dass die Motivation erhalten bleiben möge. Wehrführer Martin Steiner sagte, die Aktiven seien dringend auf Verstärkung angewiesen. Derweil die Gemeinde für Gerätehaus und Fahrzeug sorge, müsse die Feuerwehr nun ihren Teil beisteuern. Abends sorgte dann der Feuerspucker Arwed Krause für Unterhaltung.

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