01. Juli 2014, 17:28 Uhr

FC Allertshausen: Erlebnisreiche Tage im im Harz

Rabenau (pm). Der FC Allertshausen war kürzlich wieder unterwegs: Nach der Rhön im vorigen Jahr ging es diesmal in den Harz. Das Hotel »Zur Krone« in Hasselfelde stellte sich als sehr gutes Quartier heraus.
01. Juli 2014, 17:28 Uhr
Eine Reisegruppe des FC Allertshausen besuchte kürzlich den Harz.

Unter anderem war die Gruppe mit einem großen Floß auf dem Wendefurther Stausee unterwegs, ein sehenswertes Bauwerk aus dem Jahr 1959, das zur Trinkwasserversorgung und Energiegewinnung für den Großraum Leipzig genutzt wird. Die eigens mitgereiste Bordkapelle (Hans Rau, Walter Henkel, Jürgen Nachtigall, Ewald Radde, Rainer Krieb und Volker Lich) sorgte für musikalische Unterhaltung.

Wernigerode präsentierte sich im Sonnenschein. Man war erstaunt über die vielen alten Fachwerkbauten und das auf einer Anhöhe gelegenen Schloss. Aus der Reisegruppe kam der Hinweis, dass ein Oberst Petri als Stadtkommandant im April 1945 die Stadt vor den heranrückenden US-Truppen verteidigen sollte. Er verweigerte den Befehl, und die Stadt konnte fast kampflos übergeben werden. Der aus Gießen stammende Petri wurde standrechtlich erschossen. Die Stadt blieb unversehrt. Eine Straße wurde nach Petri benannt.

Brocken in Dampfwolken

Die Harzer Schmalspurbahn mit Bahnhof und Dampflok wurde ebenfalls in Wernigerode gesichtet. Braunlage mit seiner Sprungschanze war das nächste Ziel. Die moderne Wurmbergseilbahn brachte die Allertshäuser auf die höchste Erhebung Niedersachsens (971 Meter). Der im Osten liegende Brocken war nur minutenweise mit seinen Bauwerken erkennbar. Dampfwolken ließen auf die zum Brocken aufwärts fahrende Schmalspurbahn schließen.

Die Ausflügler aus dem Bergdorf Allertshausen machten ihrem guten Ruf alle Ehre und sorgten mit viel Gesang für Stimmung in der Berggaststätte Wurmbergbaude. Die sich von einer Bord- in eine Alpenkapelle wandelnden Musikanten heizten die Stimmung an. Der Betreiber der Seilbahn war so fasziniert, dass er spontan sein musikalisches Können auf dem Schifferklavier von Hans Rau zum besten gab. Einem gelungenen Tag in einer Berggaststätte folgte das nicht ganz gelungene WM-Spiel Deutschland gegen Ghana. Letztlich war man mit dem 2:2 zufrieden und trat am nächsten Tag die Heimfahrt an. Der Vorsitzende des FC Allertshausen, Günter Krieb, bedankte sich bei Organisator Rainer Krieb für die gelungene Fahrt.

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