27. Februar 2011, 13:10 Uhr

BMW rast in Kesselbach in die Lumda: Zwei Tote

Rabenau (srs). Bei einem Verkehrsunfall in Kesselbach in der Londorfer Straße sind in der Nacht zum Sonntag zwei junge Menschen tödlich verunglückt. Ein 20-Jähriger aus einem Grünberger Stadtteil und eine 19-Jährige aus einem kleinen Ort nahe Reiskirchen verloren ihr Leben. Darüber hinaus erlitten bei dem Unfall ein 20-jähriger Mann sowie eine 21-jährige Frau - beide aus der Gemeinde Buseck - schwere Verletzungen.
27. Februar 2011, 13:10 Uhr
In den Trümmern dieses Wagesn starben die zwei jungen Menschen (Foto: srs)

Rabenau (srs). Bei einem Verkehrsunfall in Kesselbach in der Londorfer Straße sind in der Nacht zum Sonntag zwei junge Menschen tödlich verunglückt. Ein 20-Jähriger aus einem Grünberger Stadtteil und eine 19-Jährige aus einem kleinen Ort nahe Reiskirchen verloren ihr Leben. Darüber hinaus erlitten bei dem Unfall ein 20-jähriger Mann sowie eine 21-jährige Frau - beide aus der Gemeinde Buseck - schwere Verletzungen. Mögliche Unfallursache ist überhöhte Geschwindigkeit.

Zu viert waren sie in einem BMW in Richtung Londorf unterwegs, als sie gegen 3 Uhr das Ortsschild von Kesselbach passierten, der Fahrer aus dem Grünberger Stadtteil jedoch den Wagen wohl nicht abbremste. Sie rasten nach ersten Einschätzungen der Polizei mit mindestens 120 km/h in den Ort. Kurz darauf verpasste der Fahrer womöglich aufgrund der hohen Geschwindigkeit die Rechtskurve auf die Brücke über die Lumda. Stattdessen fuhr er geradeaus, preschte über den Rasen eines Grundstücks, durchbrach einen Zaun, prallte gegen einen Betonsockel und stürzte links an der Brücke vorbei in die Tiefe. Der BMW flog über die Lumda und kollidierte auf der gegenüberliegenden Uferseite mit einem Baum.

Der schwerst verletzte Beifahrer konnte ersten Erkenntnissen zufolge noch einen Notruf absetzen

Der Fahrer und eine 19-Jährige aus der Großgemeinde Reiskirchen starben noch an der Unfallstelle. Der 20-jährige Mann und die 21-jährige Frau aus einem Busecker Ortsteil wurden mit schwersten Verletzungen in die Gießener Uniklinik eingeliefert. In dem Wagen hatten die beiden Männer vorne, die Frauen auf den Rücksitzen gesessen.

Vor Ort waren neben Polizei, Notärzten und Ersthelfern 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Grünberg, Londorf und Kesselbach, die halfen, die Verletzen und die Toten aus dem Wrack zu bergen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gießen wurde zur Klärung der Unfallursache ein Kfz-Sachverständiger in die Ermittlungen einbezogen.



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