13. März 2013, 18:38 Uhr

»TSG« und Ehrungen bei SPD in Hausen

Pohlheim (bf). Bereits zum 25. Mal hatten die Hausener Sozialdemokraten zum traditionellen Schlachtessen eingeladen, und wieder kamen mehr als 100 Gäste ins Bürgerhaus.
13. März 2013, 18:38 Uhr
Von links Karl-Rainer Philipp, Dominic Tamme, Sabine Scheele, Rüdiger Veit, Karl-Rudolf Brückel, Matthias Körner, Werner Briegel und Thorsten Schäfer-Gümbel bei der Ehrung.

Die Vorsitzende des SPD-Ortsbezirks Hausen, Stadträtin Sabine Scheele, hieß darunter auch den SPD-Landesvorsitzenden und Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten, Thorsten Schäfer-Gümbel, willkommen. Zudem den erneut nominierten heimischen Bundestagsabgeordneten Rüdiger Veit, den Unterbezirksvorsitzenden Matthias Körner sowie Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer, den Pohlheimer SPD-Vorsitzenden Dominic Tamme und den Fraktionsvorsitzenden Karl-Rainer Philipp. Der Garbenteicher Metzgermeister Ortwin Maid und sein Team servierten die Schlachtplatte.

Ausgezeichnet wurden Karl-Rudolf Brückel und Werner Briegel, Sozialdemokraten der ersten Stunde dieser kulinarischen Tradition. Seit 1983 ist es – mit wenigen Ausnahmen – im Veranstaltungskalender fest verankert. Die Sänger des Männerchores der Eintracht unter Leitung von Jürgen Schöffmann gratulierte mit schönen Melodien – unter anderem mit dem Stück »Was glänzet der Frühling« des unvergessenen Pohlheimer Komponisten Hans Weiß.

Die Besucher konnten in einer Ausstellung im Vorraum Bilder und Werbematerial aus den ersten Jahren des Schlachtessens anschauen. Walter Loth hatte die Bilder zur Verfügung gestellt. Scheele würdigte besonders das Engagement der Hausener SPD-Frauen, die zum Erfolg der Veranstaltung maßgeblich beigetragen hatten.

Bürgermeister Schäfer ging auf das Jubiläum »150 Jahre SPD« ein, das in diesem Jahr gefeiert wird. Auch solche lokalen Veranstaltungen gehören zur elementaren Demokratie-Bewegung in den Gemeinden, so Schäfer. »2013 ist das Jahr der SPD« kündigte Schäfer-Gümbel an, der neben seiner Gratulation für die Hausener Genossen auch vom SPD-Parteitag am Samstag berichtete. Früher wie heute stehe die SPD für sozialen und kulturellen Fortschritt. Er erinnerte zudem an Erreichtes, wie Frauenwahlrecht, Lohnfortzahlung, Schlechtwettergeld – dafür sei gekämpft worden.

Die friedliche Vereinigung Europas hätten auch engagierte Frauen und Männer der Sozialdemokratie mit verwirklicht. Er stehe für einen Sozialdialog, den er aktiv im Gespräch vor Ort mit den Menschen führe. »Wir sind Anwalt der Menschen, die auf Hoffnung setzen, hart und fleißig arbeiten und damit keine Reichtümer anhäufen können«, so Schäfer-Gümbel.

Das Thema Bildung und Ausbildung gehe man gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) an. So werde man im Falle einer gewonnenen Landtagswahl jedem unter 35 Jahren ein Ausbildungsangebot unterbreiten und damit eine Lebensperspektive geben. Unterbezirksvorsitzender Körner sei hier einer der Ideengeber gewesen.

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