05. Dezember 2010, 21:58 Uhr

St. Matthäus feierte Weihejubiläum

Pohlheim (sch). Am 4. Dezember 1960 wurde in Holzheim die neu erbaute katholische Kirche vom Mainzer Bischof Dr. Albert Stohr geweiht. Fünfzig Jahre später, auf den Tag genau, feierte die katholische Pfarrgemeinde St. Martin Pohlheim in der Kulturellen Mitte das Weihejubiläum ihrer Filialkirche St. Matthäus mit einem gelungenen Festabend.
05. Dezember 2010, 21:58 Uhr
Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Jakob-Ernst Kandel. (Foto: sch)

Pohlheim (sch). Am 4. Dezember 1960 wurde in Holzheim die neu erbaute katholische Kirche vom Mainzer Bischof Dr. Albert Stohr geweiht. Fünfzig Jahre später, auf den Tag genau, feierte die katholische Pfarrgemeinde St. Martin Pohlheim in der Kulturellen Mitte das Weihejubiläum ihrer Filialkirche St. Matthäus mit einem gelungenen Festabend.

Voll besetzt war die Kulturelle Mitte. Unter den zahlreichen Ehrengästen, die Pfarrgemeinderatsvorsitzender Jakob-Ernst Kandel begrüßen konnte, befanden sich unter anderem Dekan Januarius Mäurer (St. Thomas Morus Gießen), Pfarrer Franz Sachs (1980 bis 1997 Pfarrer in St. Martin), Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer sowie zahlreiche Vertreter aus Kirche, Politik und Vereinen. Durch den Abend, der musikalisch von der »Harmonie« Holzheim umrahmt wurde, führte Pfarrgemeinderatsmitglied Margret Tappe. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Jakob-Ernst Kandel hob besonders das vorbildliche Gemeindeleben von St. Martin hervor, das mit kirchlichem und weltlichem Leben gefüllt sei. Das Entfalten und Gedeihen einer katholischen Gemeinde in der Diaspora könne nur gelingen, wenn ein herzliches Miteinander mit den anderen Gemeinden vorhanden sei. Auch die politische Gemeinde stehe den Anliegen der Katholiken stets aufgeschlossen gegenüber.

Dekan Januarius Mäurer hob die Personen hervor, die den Mut dazu hatten, in dieser Zeit an den Kirchenbau zu gehen. »Es ist ein Haus, das für sich spricht.«

Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer bezeichnete die Kirchengemeinde als »wichtiges gesellschaftliches und kulturelles Zentrum in unserer Stadt«.

Im Namen des Ortsbeirates begrüßte Ortsvorsteher Michael Lemcke die Gäste, deren zahlreiches Erscheinen ihm zeige, dass sich alle mit der Gemeinde verbunden fühlten. Lemcke sprach jenen seinen Dank aus, die sich in den vergangenen Jahrzehnten engagiert hatten.

»Die katholische Gemeinde ist in erster Linie mit Heimatvertriebenen entstanden, die sich mustergültig integriert hätten, auch wenn sie es mit dem Holzheimer Bauerntum nicht immer einfach gehabt haben«, sagte der Sprecher der örtlichen Vereine, Albert Mehl. Grußworte der evangelischen Kirche Holzheim überbrachte Herbert Jung, für den VdK Ortsverband Holzheim-Dorf-Güll deren Vorsitzende Gerlinde Irmler und für die Diakoniestation Fernwald-Pohlheim Hans Reitz.

Abgerundet wurde der Festabend mit einer Bilderausstellung von Jürgen Schu. Auf rund 150 großformatigen Bildern zeigte er die Geschichte des Kirchenbau vom ersten Spatenstich, über die gesamte Bauphase bis hin zur Grundsteinlegung, Richtfest und Weihe. Jakob-Ernst Kandel blickte in einem Bildvortrag zurück.

Ein weiterer Bericht über den Festgottesdienst gestern Vormittag und einem Konzert mit russischem Chor folgt.

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