24. September 2014, 20:18 Uhr

St. Martin Pohlheim bietet Vielfalt beim Pfarrfest

Pohlheim (pm). Zahlreiche Gläubige, die aus anderen Ländern stammen und ihren Wohnsitz nun in Deutschland haben, gehören der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin Pohlheim an. Da lag es nahe, das Pfarrfest unter das Motto »Fest der Nationen« zu stellen,
24. September 2014, 20:18 Uhr
Ein kolumbianisch-brasilianisches Quartett trat beim Pfarrfest auf. (Foto: pm)

Zumal Gemeindepfarrer Dr. Ludger Müller – einst in Cordoba (Argentinien) zum Priester geweiht – schon in vielen Ländern den Glauben Christi verkündet hat. In seinen Gottesdiensten in Pohlheim lässt er Gebete, Texte, Gesang und Tanz aus anderen Ländern einfließen.

Das Pfarrfest begann am Sonntag im Pfarrzentrum in Watzenborn-Steinberg zunächst mit dem von Müller zelebrierten Familiengottesdienst, der von der Musikgruppe Laudemus unter der Leitung von Gemeindereferentin Stephanie Stiewe-Berk sowie an der Orgel von Karl-Heinz Krella bereichert wurde. Konzelebrant des Gottesdienstes war Pfarrer i.R. Josef Pilarski, der im Juli vergangenen Jahres feierlich von seiner Pfarrgemeinde verabschiedet worden war.

50 verschiedene Länderfähnchen an den Sitzbänken wiesen auf die Besonderheit des Gottesdienstes hin. Nachdem sich die zahlreichen Besucher im Pfarrsaal zur Mittagszeit gestärkt hatten, wurde ihnen beim von Gabriele Tröger moderierten Unterhaltungsprogramm mit Beiträgen aus den Heimatländern der Vortragenden einiges geboten. Das rund einstündige Programm wurde von Pfarrer Müller, der mit dem kleinen Hund »Momo« auf die Bühne kam, sowie dem aus Rumänien stammenden Gabriel Lucaci musikalisch eröffnet. Viele Gemeindemitglieder kommen aus Oberschlesien, was heute polnisch ist. Zwölf von ihnen hatten sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen, die aus ihrer alten Heimat zwei polnische Volkslieder sowie jeweils ein schlesisches und ein Kirchenlied zu Gehör brachten. Josef Smolka begleitete singend und mit der Gitarre und Margarethe Mrokon mit der Violine.

Mit einem aus dem Sudetenland stammenden Zwiegespräch erfreuten Anni Hütter und Anni Kolb. Dass Musik verbindet, konnte man auch beim Klavierauftritt des 21-jährigen Aramäers Coskun Islanmaz feststellen. Ohne Notenmaterial spielte er die Etüde
c- Moll von Chopin.

Danach ging die internationale Reise weiter nach Südamerika: Mit dem Folkloretanz »Baile Cumbia« glänzten die Kolumbianerin Stella Textor und die Brasilianerin Raquel Peixoto, bevor die beiden Tänzerinnen zusammen mit den Kolumbianern Christian Suárez und dem Bassbariton Juan Carlos Mera-Euler (mit Gitarre) musikalisch für einen Höhepunkt sorgten. Mit zwei französischen Liebesliedern, auf dem Klavier vorgetragen von Stiewe-Berk, endete das gelungene Unterhaltungsprogramm.

Für die Kinder gab es zahlreiche Spiele, und Basteleien. Zudem hatten die Messdiener einen Flohmarkt organisiert.

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