08. September 2009, 18:42 Uhr

Pohlheimer Pfarrfest-Premiere

Pohlheim (sch). Premiere feierten die Pohlheimer Katholiken, denn erstmals wurde ihr Pfarrfest im Pfarrzentrum in Watzenborn-Steinberg mit einem ökumenischen Familiengottesdienst eingeläutet.
08. September 2009, 18:42 Uhr
Zur musikalischen Umrahmung trugdas Kaffeehausensemble mit Stephanie Stiewe-Berk, Margarete Mrokon und Ludmilla Schwabenland bei.

Pohlheim (sch). Premiere feierten die Pohlheimer Katholiken, denn erstmals wurde ihr Pfarrfest im Pfarrzentrum in Watzenborn-Steinberg mit einem ökumenischen Familiengottesdienst eingeläutet. Bis auf den letzten Platz voll besetzt mit Angehörigen der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin Pohlheim- zu denen sämtliche Stadtteile von Pohlheim gehören -und der evangelischen Kirchengemeinde Watzenborn- Steinberg war am Vormittag das Gotteshaus einschließlich der Kapelle.

Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Josef Pilarski (St. Martin) und Pfarrer Alexander Klein (ev. Gemeinde) gehaltenen und stand unter dem Thema »Wer ist mein Nächster?«. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Gospelchor »Joyful Voices« (evangelische Kirchengemeinde Watzenborn- Steinberg) unter der Leitung von Eun Sup Jang sowie die pfarreigenen Musikgruppe »Laudemus« (St. Martin), die im kommenden Monat ihr 30-jähriges Bestehen feiern kann.

Dass es im Alltag mit der Nächstenliebe nicht so einfach ist, zeigten im Gottesdienst einige Kinder bei einem Anspiel, bevor zunächst Pfarrer Alexander Klein und danach Pfarrer Josef Pilarski predigten. Beide Pfarrer sprachen danach allen einen großen Dank aus, die den ökumenischen Gottesdienst vorbereitet und so schön mitgestaltet hatten.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Jakob-Ernst Kandel (St. Martin), der sich ganz besonders über ein »volles Haus« freute, nahm am Ende des Gottesdienstes die Gelegenheit wahr, neben den zuvor erwähnten Mitgestaltern insbesondere auch den beiden Pfarrern Pilarski und Klein herzlich zu danken. Kandel: »Wenn soeben im Gottesdienst der Leitgedanke die Nächstenliebe war, so gehe ich weiter und sage, dass der Leitgedanke heute auch der ökumenische Gedanke ist, der in Pohlheim einen eigenen Stellenwert hat«. In diesem Zusammenhang wies er auf die verschiedenen Begegnungen, Kreise, Treffen und Veranstaltungen hin. »Wir kommen nicht nur zum Beten und Singen, auch zum Feiern,« wie Kandel hervorhob und alle noch zum anschließenden Pfarrfest einlud, das im Pfarrsaal unter der Kirche mit einem gemeinsamen Mittagessen begann.

Für die zahlreichen Kinder und Jugendlichen gab es genügend Gelegenheiten, sich an Spielen und Aktionen zu beteiligen. Kathrin Hirz bemalte kunstvoll die Gesichter der Jüngsten. Großen Zuspruch hatte der Luftballonwettbewerb der »Martinsschwestern«, die zugunsten des Ambulanten Kinderhospizdienstes in Gießen Luftballons steigen ließen und dafür ein geringes Entgelt entgegennahmen. Die weitesten Flüge werden noch prämiert. Für die gute Unterhaltung sorgte das hauseigene Kaffeehausensemble St. Martin mit Margarete Mrokon und Gemeindereferentin Stephanie Stiewe-Berk (beide Violinen) sowie Ludmilla Schwabenland (Klavier). (Foto: gbp)

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