04. Mai 2009, 20:08 Uhr

Musikalisch deutsch-amerikanische Freundschaft bewiesen

Pohlheim (rge). Stehende Ovationen gab es für die musikalischen Gäste Erinn (Flöte) und Martin House (Tenor) aus den USA am Sonntag am Ende eines Deutsch-Amerikanischen Konzertabends in der katholischen St. Matthäus-Kirche in Holzheim.
04. Mai 2009, 20:08 Uhr
In der eindrucksvollen Kulisse der St. Matthäus-Kirche in Holzheim traten mit Erinn (Flöte) und Martin House (Tenor) amerikanische Künstler mit dem Chor »Voice Factory« auf. (Foto: rge)

Pohlheim (rge). Stehende Ovationen gab es für die musikalischen Gäste Erinn (Flöte) und Martin House (Tenor) aus den USA am Sonntag am Ende eines Deutsch-Amerikanischen Konzertabends in der katholischen St. Matthäus-Kirche in Holzheim. Gemeinsam mit dem gemischten Chor »Voice Factory« des Gesangvereins »Harmonie« Holzheim unter der Gesamtleitung von Matthias Hampel unterhielten die beiden Künstler aus der Stadt Charlotte in dem US-Bundesstaat North Carolina die 200 Zuhörer mit Liebes- und Kirchenliedern bestens. Dass internationale Kontakte auch lange Zeiten überstehen und große Distanzen überwinden können, bewiesen der US-Tenor-Sänger Martin House und der Holzheimer »Voice-factory«-Sänger Carsten Müller, die mit ihrer lang währenden Freundschaft das Konzert erst ermöglicht hatten. Martin House, Sohn eines ehemals in Holzheim in der Wiesgasse lebenden US-Soldaten, verließ 1984 Holzheim, hielt weiter Verbindung und kehrte immer wieder zu Besuchen an den Ort seiner Kindheit und zu seinen Freunden zurück.

Diesmal, 25 Jahre später, hatte er an seiner Seite seine Ehefrau, die Flötistin Erinn mit nach Europa gebracht. Gemeinsam mit dem »Harmonie«-Chor spielten und sangen sie für die Holzheimer. Über den Spendenerlös des Konzertes, der für die katholische Gemeinde bestimmt war, freute sich Wolfram Kuhfus vom Bauförderverein der Pohlheimer Kirchengemeinde. Eröffnet wurde die Veranstaltung nach der Begrüßung von »Harmonie«-Vorsitzenden Karl-Heinz Klee vom gemischten Chor »Voice factory«.

Mit einem Lied an die heilige Maria »Hail, holy Queen!« (»Gegrüßt seiest du Königin«) aus dem Musical »Sister Act« intonierten die »Voice- factory«-Sängerinnen und -Sänger gleich ein eindrucksvolles Klangbild in dem Kirchenschiff. Chordirektor Matthias Hampel führte durch das Programm, spielte wechselnd Klavier oder Gitarre und kündigte als Solistin Bärbel Geretschläger beim evangelischen Kirchenlied »Aufstehen« an.

Mit »Salute D`Amour« vermittelte Erinn House in Flötentönen einen ersten Eindruck ihres Könnens, die sie an der University of Cincinnati an der Querflöte und Piccolo erlernt hatte und bei den Charlotte Symphony Orchester perfektionierte. Daniel Hampel als Solist beim »Rammstein«-Klassiker »Ohne dich« beeindruckte mit Chor das Publikum im Anschluss. »Only you« bildete den nächsten populären Konzertpunkt. »You raise me up«, das musikalische Gottesbekenntnis, war dann dem US-Tenor Martin House vorbehalten, dem ein Debussy-Klassiker, an der Flöte wunderschön interpretiert von seiner Frau Erinn, folgte. Mit deutschen und englischsprachigen Kirchenliedern wie dem Spiritual »Old time religion« steuerte »Voice factory"« noch zu diesem kurzweiligen Konzert bei.

Bachs »Ave Maria« in der Interpretation von Tenor Martin House sowie das einfühlsame Gospel »Where you were« , dazwischen ein Flötenintermezzo, führten zu kräftigen Applaus des Konzertpublikums für das US-Ehepaar mit Wurzeln in Holzheim. Zum Finale hatten sich Hampel und seine hoch motivierten Sängerinnen und Sänger, die deutsche Version des Eingangsliedes ausgesucht und mit dem Sister-Act-Evergreen »I will follow him« einen Ohrwurm ausgesucht.

Als dann »Harmonie«-Vorsitzender Karl-Heinz Klee Worte des Dankes an die beiden US-Künstler gerichtet und als Erinnerung ein Bild mit Impressionen rund um die neue kulturelle Holzheim des heimischen Künstlers Erhard Stary überreicht hatte, stimmten der Chor, Tenor-Sänger sowie die Flötistin in musikalischer deutsch-amerikanischer Eintracht den Welthit von Barcley James Harvest »Hymn« im Finale des Konzerts an. Vom Publikum wurden deutscher Chor und US-Künstler mit lang anhaltendem stehendem Beifall belohnt. Eine Zugabe wurde gern gegeben.

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