19. Juni 2015, 20:43 Uhr

Musik von Avicii, Beethoven und Dylan an ARS Pohlheim

Pohlheim (gdp). Ein zusätzlicher Vorspielabend an der Adolf-Reichwein-Schule in Watzenborn-Steinberg war notwendig geworden, weil bei der vorigen Veranstaltung nicht alle Auftritte ins Zeitfenster gepasst hatten.
19. Juni 2015, 20:43 Uhr
Das großes Kammerorchester sorgt für das Finale in der Aula. (Foto: gdp)

Der musikalische Schwerpunkt an der ARS erfreut sich großer Beliebtheit, was sich am Mittwochabend in Qualität und Quantität niederschlug. Minuten vor dem offiziellen Beginn drangen aus den Nebenräumen der Aula das Einstimmen der Instrumente und das erneute Üben und Vertiefen so manch kniffliger Stelle in den Zuhörerraum. Bei den Auftritten selbst begeisterten die Musikschüler nicht nur ihre Eltern und Geschwister, sondern auch ihre Musikpädagogen und Mitschüler.

Während des einstündigen Programms präsentierten über 30 Jugendliche bei elf Solo-, Duett-, Quartett-, Chor- und Orchesterbesetzungen ihre musikalische Vielfalt. Mit der Querflöte brachte Klara Grieb die Stücke »Danny Boy« und »The golden jubilee« zu Gehör. Das Cello-Ensemble des Jahrgangs sechs spielte unter der Leitung von Mariana Korolyowa »Rollerskate Rock«, Schostakovichs »Leierkasten«, und mit der Violine ließ Franca Eckhardt das »Duo Op.85, Andante und Rondo« erklingen.

Als Querflötenduett traten Katharina Stumpf und Paula Schäfer auf (»Amerikanische Melodie«, das schottische »Auld lang Syne« sowie »Pendulum Blues«). Der Chor der Sechstklässler sang, dirigiert von Kattrin Becker, Bob Dylans »Blowin’ in the wind« und »The Days« von Avicii. Auftritte hatten außerdem das Violinenduett Alina Kessler und Ida Schaffer, sowie das Klarinettenquartett des Jahrgangs fünf unter der Leitung von Michail Vomenko (unter anderem mit Beethovens »Ode an die Freude« und dem afrikanischen »Kumbaya«). Karl Kissel trat als Solist mit Violine auf, Penélope Gilbert spielte den Flügel, das kleine Kammerorchester mit Fünf- bis Siebtklässlern (Leitung: Margarete Mrokon) stimmte »Peer Gynt Morgenstimmung« an. Zum Finale trat das große Kammerorchester der ARS – ebenfalls unter Mrokons Leitung – auf, spielte »Minuetto« von Boccherini. Die Zuhörer dankten den Künstlern mit kräftigem Applaus. An der ARS gehören die Vorspielabende seit Jahren zum festen Bestandteil des Schulkonzeptes. Dabei können die Fünft- bis Zehntklässler zeigen, wie weit sie auf ihrem musikalischen Weg vorangekommen sind. Für die Musikausbildung und die Gestaltung des jüngsten Vorspielabends zeichnen Kattrin Becker, Monika Kissel, Mariana Korolyowa, Margarete Mrokon, Michail Vomenko und Schulleiter Norbert Kissel verantwortlich. Der nächste Vorspielabend findet am 17. Juli um 19 Uhr in der Aula statt.



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