20. Oktober 2008, 18:50 Uhr

Leistung der Interpreten mit begeistertem Applaus gewürdigt

Pohlheim (hjp). Ganz im Zeichen des Komponisten Franz Schubert, der vor 180 Jahren starb, stand am Sonntagabend das Konzert »Man(n) singt deutsch« des Watzenborn-Steinberger Gesangvereins »Sängerkranz« in der Christuskirch
20. Oktober 2008, 18:50 Uhr
Tenor Gerhard Brückel.

Pohlheim (hjp). Ganz im Zeichen des Komponisten Franz Schubert, der vor 180 Jahren starb, stand am Sonntagabend das Konzert »Man(n) singt deutsch« des Watzenborn-Steinberger Gesangvereins »Sängerkranz« in der Christuskirche. Mit stimmlich starker Unterstützung des Tenors Gerhard Brückel sowie des modernen Chors »Vocale« intonierten die Sängerinnen und Sänger ein vielfältiges Programm des Komponisten.

Nachdem der »Sängerkranz« den 23. Psalm und »Ruhe als schönstes Glück der Erde« präsentierte hatten, stellte sich Tenor Gerhard Brückel nach dieser kurzen Aufwärmphase dem »Abendfrieden« und dem »Geistertanz«, um gleich danach wieder abgelöst zu werden vom »Sängerkranz«-Chor, der mit »Die Nacht« und »Grab und Mond« Schuberts dunkle Seite seiner Kompositionen eindrucksvoll in der Christuskirche erschallen ließ, bevor Gerhard Brückel als »Wanderer an den Mond« die Feinheiten seines stimmlichen Vermögens bewies.

Nach der »Sehnsucht« war »Schluss« mit Schubert - andere Komponisten wie Harald Genzmer (»Der Tod«), Antonin Dvorak mit seinem verlorenen Liebchen oder Friedrich Silcher (»Herz«) dominierten das abwechslungsreiche Programm. Nachdem Brückel danach die blonde Loreley und anschließend das »Ännchen von Tharau« besungen hatte, gab es Platz für eine musikalische Auskehr: zunächst das Ohr nach dem »was von draußen reinkommt«, dann die Abschiedshymne von Walter Rein, die selbst Elvis Presley mit reichlich Herzschmerz zum Besten gab: »muss i denn...« Das Publikum in der Christuskirche wäre allerdings noch gerne geblieben, um das eine oder andere Lied zu hören und spendete begeisterten Applaus.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos