20. April 2008, 18:22 Uhr

»Ich sehe hierin keinen Widerspruch«

Pohlheim (js). Die »Allgemeine« hatte berichtet, dass Vorstand und Fraktion der Pohlheimer CDU den Ersten Stadtrat Reinhard Peter für die Mitgliederversammlung im Mai als Bürgermeisterkandidaten vorschlagen. Gestern erreichte die Redaktion der »Allgemeinen« einige Anrufe von Lesern, die ihre Verwunderung über »widersprüchliches Verhalten« des Bewerbers bekundeteten.
20. April 2008, 18:22 Uhr
Reinhard Peter

Einerseits habe der Bankkaufmann Peter bei der Volksbank Mittelhessen in Pohlheim, bei der er arbeitet, Antrag auf Vorruhestand gestellt. Andererseits wolle der 58-Jährige künftig die verantwortungsvolle, zeitaufwändige berufliche Vollzeit-Aufgabe des Chefs im Pohlheimer Rathaus wahrnehmen. Reinhard Peter unterstrich auf Anfrage der »Allgemeinen«, dass man keinesfalls von einem »widersprüchlichen Verhalten« sprechen könne.

Er habe 2002 bei der Volksbank Antrag auf Vorruhestand gestellt. Dieser beginne am 1. Juli 2009. Zu diesem Zeitpunkt ist Peter 60 Jahre alt (er wird am 4. Juni 59). »Vor dem Beginn des Vorruhestands arbeite ich nach den gesetzlichen Regelungen dann noch ein Jahr.« Der CDU-Bewerber meinte abschließend: »Diese Vorruhestandregelung, die ein übliches Verfahren ist, bei dem der Arbeitgeber Geld spart, würde hinfällig, falls ich zum Bürgermeister gewählt würde. Dann würde ich von Februar 2009 an die Arbeit im Rathaus leiten.« Im Übrigen wisse die CDU, die ihn als Kandidaten vorgeschlagen habe, von seinem Vorruhestandsantrag. (Foto: Geck)

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