27. Dezember 2016, 15:57 Uhr

Die etwas anderen Rasenmäher

Diese Dorf-Güllerin hat am Freitag ein vorweihnachtliches Geschenk erhalten und traute ihren Augen nicht: Morgens stehen zwei Rinder im Garten.
27. Dezember 2016, 15:57 Uhr
(Foto: pv)

Pohlheim (bnf). Diese Kuriosität, die das Zeug hat zur »Notiz aus der Provinz«, kann nicht warten, bis die Rubrik am Samstag wieder ganzseitig erscheint. Sie muss heute unter die Leute, zumal sich diese Episode aus der Reihe » Ich glaub’, mich knutscht ein Elch!« bereits vor den Feiertagen zutrug – und heute eigentlich letztmals die Rede von Weihnachten sein soll.

Erzählt wurde sie der Redaktion von Dr.  Irmgard Ullrich aus Dorf-Güll, deren Nachbarin namens Doris am Freitag von der Katze geweckt worden war: Der ungestiefelte Dachtiger hatte mitzuteilen, dass sich draußen im Garten etwas zusammenbraut.

Beim Öffnen der Rollläden traute besagte Doris ihren Augen nicht: Auf dem gepflegten Green mitten in einem reinen Wohnviertel von Dorf-Güll grasten zwei Rinder. Völlig unbekannte Tiere, ohne Herkunftshinweis.

Polizei, Ortslandwirt, Nachbarn – keiner wusste Rat. Nach einer guten Stunde waren den Ermittelnden auf Umwegen zu Wissenden geworden: Tatsächlich stammten die Tiere aus dem Ort. Dann sei der Besitzer gekommen, um sich das Muttertier »mit dem Lasso« zu greifen und es dann nach Hause zu führen. Das Jungtier folgte brav.

»Natürlich hatten die Tiere einen Namen: Eines hieß Doris! Nun wussten wir, warum sie ausgerechnet diesen Garten ausgewählt hatten.« Zurückgelassen hätten sie »einen nicht mehr ganz so gepflegten Garten nebst einer etwas konsternierten Besitzerin«.



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