Pohlheim

Am Feuerwehrhaus in Watzenborn-Steinberg wird angebaut

Pohlheim (agl). Vor rund vier Jahren hatte der unerfüllte Wunsch nach einem Hubrettungsfahrzeug letztlich dazu geführt, dass der damalige Stadtbrandinspektor Wolfgang Then sein Amt niederlegte. Knapp zwei Monate später wurde Bernd Schöps zu seinem Nachfolger gewählt.
29. Oktober 2014, 18:18 Uhr
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Monika Nau, Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer, Ingo Wallbott und Günter Engel neben der Baustelle und mit dem Plan für den künftigen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus in Watzenborn-Steinberg.

Wie aktuell mittlerweile das Fahrzeug ist, zeigt sich an den Bauarbeiten, die am Watzenborn-Steinberger Feuerwehrgerätehaus vonstatten gehen: Auf
13 x 6,50 Metern wird derzeit ein Anbau geschaffen, in dem Gerätschaften der Einsatzkräfte gelagert werden können. Dadurch soll in einer der Garagen Platz für besagtes Hubrettungsfahrzeug entstehen. Das nämlich soll laut Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer vom kommenden Jahr an im größten Pohlheimer Stadtteil untergebracht werden. Dies wird im Rahmen eines Konzeptes des Landkreises geschehen, das Fahrzeug wird sich im Besitz des Kreises befinden.

Kosten von rund 80 000 Euro

Am Mittwoch kamen Schäfer sowie Ingo Wallbott (Bauabteilung der Stadtverwaltung), Günter Engel vom gleichnamigen Büro für Bauwesen sowie dessen Mitarbeiterin Diplom-Ingenieurin Monika Nau zum Pressetermin an der Baustelle.

Der Anbau, für den eine Firsthöhe von
6,70 Metern vorgesehen ist, soll Mitte Dezember fertiggestellt sein. Dieser Teil des Gebäudes soll optisch dem bereits bestehenden Abschnitt angepasst und mit zwei Sektionaltoren ausgestattet werden. Ein Beheizen im neuen Bereich ist laut Wallbott nicht erforderlich. Das vorhandene Betonverbundpflaster könne bleiben, eine Bodenplatte sei nicht notwendig. Die neue Abstell- und Lagerhalle kostet rund 80 000 Euro. Davon übernimmt das Land Hessen 30 400 Euro.

Die Möglichkeiten, das 1978 errichtete Feuerwehrgerätehaus in Watzenborn-Steinberg zu erweitern, werden nach Fertigstellung des Anbaus weitgehend ausgeschöpft sein. In den Jahren 2005 und 2006 sowie 2008 und 2009 wurde das Gebäude an der Ecke Friedrich-Ebert-Straße/Fortweg umfangreich erweitert und umgebaut. Bürgermeister Schäfer konstatierte, mit der Anschaffung des Hubrettungsfahrzeugs gewinne man eine erhöhte Sicherheit. Dies gelte auch für die ehrenamtlich engagierten Feuerwehreinsatzkräfte selbst. Im Ernstfall eigne sich ein solches Fahrzeug für Gebäude mit einer Brüstungshöhe von mindestens acht Metern, erläuterte Engel.

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