14. Januar 2011, 23:08 Uhr

Linden: Projekt "Hallo Welt" erläutert

Linden (gbp). Junge Familien - unabhängig von sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft - nicht alleinezulassen mit den Fragen und Problemen im neuen Lebensabschnitt mit ihrem Baby: Dies ist die Grundidee des Projekts »Hallo Welt - Familien begleiten« für Stadt und Kreis Gießen, das im November 2009 für eine einjährige Pilotphase an den Start ging.
14. Januar 2011, 23:08 Uhr
Dr. Susanne Gastmann, Dr. Frank Wagner, Margret Steinberg, Elisabeth Ramb, Martina Steinberg, Dr. Susanne Egbert und Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz mit dem Begleitbuch »Hallo Welt«. (Foto: gbp)

Linden (gbp). Junge Familien - unabhängig von sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft - nicht alleinezulassen mit den Fragen und Problemen im neuen Lebensabschnitt mit ihrem Baby: Dies ist die Grundidee des Projekts »Hallo Welt - Familien begleiten« für Stadt und Kreis Gießen, das im November 2009 für eine einjährige Pilotphase an den Start ging. Nun steht die Realisierung individuell auf die jeweiligen Kommunen zugeschnittener »Hallo Welt«-Projekte an, die flächendeckend für Gießen und den Landkreis umgesetzt werden sollen. Als erste von vier Kommunen stellte ihre Projektvariante gestern die Stadt Linden vor, die neben Gießen, Lollar und Wettenberg mit der Umsetzung in den Startlöchern steht.

»Genau das hat hier gefehlt«, sagt Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz, der gemeinsam mit Projektinitiator Dr. Frank Wagner, den Koordinatorinnen von »Hallo Welt«, Dr. Susanne Gastmann und Dr. Susanne Egbert, der Koordinatorin Martina Stöhr von der Lindener Diakonie sowie den Lindenerinnen Elisabeth Ramb, zertifizierte »Hallo Welt«-Botschafterin, und Margret Steinberg das Lindener Projektmodell vorstellte. Dr. Lenz freut sich, dass der Initiator des Projektes ein Lindener ist. In seiner langjährigen Berufspraxis als Kinderarzt habe er den dringenden Bedarf junger Familien nach einer solchen Hilfestellung erkannt, erzählt Dr. Wagner, an dessen Lindener Küchentisch auch der Projektname »Hallo Welt« entstand. Zum größten Teil wird »Hallo Welt« von Spenden getragen, in Linden wird das Projekt finanziell von der Lindener Bürgerstiftung unterstützt.

Das Projekt basiert auf einem Familien-Begleitbuch mit nützlichen Informationen für das erste Lebensjahr, Hinweisen zu Ämtern, Recht und Notfallsituationen und empfehlenswerter Literatur. In einem fünften Kapitel präsentieren die jeweiligen Kommunen ihre Angebote für junge Familien. Dieses Kapitel erarbeitet für Linden Koordinatorin Martina Stöhr, unterstützt von Elisabeth Ramb und Margret Steinberg. Acht ehrenamtliche Botschafterinnen und die beiden Koordinatorinnen Dr. Susanne Gastmann und Dr. Susanne Egbert haben ihre Arbeit bereits aufgenommen.

Am 3. Februar startet eine weitere rund 40-stündige Schulung, die Absolventen erhalten ein Zertifikat und einen Dienstausweis und verfügen zudem über das erweiterte Führungszeugnis. Wer Interesse an diesem Lehrgang hat, kann sich telefonisch mit der Koordinationsstelle in Verbindung setzen unter Tel. 06 41/ 3 86 50. Auch Eltern, die bereits jetzt schon Kontakt mit den Botschafterinnen aufnehmen möchten, können sich unter dieser Nummer melden, ebenso Firmen.



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