22. September 2010, 17:48 Uhr

Erstmals im Gießener Land »Marktplatz Ausbildung & Sport«

Gießen/Linden (age). Es herrschte schon zu Beginn reges Treiben in und an der Volkshalle Leihgestern, wo am gestrigen Mittwoch der erste »Marktplatz Ausbildung & Sport« stattfand. Schüler aus Stadt und Landkreis kamen zu dem von der Agentur für Arbeit Gießen organisierten Treffen.
22. September 2010, 17:48 Uhr
Volltreffer: Nicht nur die Schüsse von Nia Künzer auf die Torwand fanden beim gestrigen ersten »Marktplatz Ausbildung & Sport« ihr Ziel. (Foto: Geck)

Bemerkenswert war dabei die lockere Atmosphäre. Man merkte, dass es nicht um eine typische Pflichtveranstaltung ging. Vielmehr war echtes eigenes Interesse bei den Jugendlichen zu spüren, die die Chance nutzten und von zwölf namhaften Unternehmen der Region aus erster Hand Informationen über unterschiedliche Berufsfelder geboten bekamen.

Kompetenzentwicklung gilt als wichtiges Bewerbungskriterium

»Es wird toll angenommen«, freute sich Arbeitsagentur-Geschäftsführer Eckart Schäfer, der Fußballnationalspielerin Nia Künzer am Vormittag begrüßen konnte. Wie im Sport gehe es bei der Ausbildung um Leistungsbereitschaft, Teamgeist und einen starken Willen. Er lobte ob dieser Parallelen das von seinem Kollegen Norbert Menges angeregte neue Format. Der Teamleiter Arbeitgeber-Service hatte aber nicht nur die Idee für diesen »Marktplatz«, sondern auch für die konkrete Umsetzung gesorgt.

Prof. Dr. Heinz Zielinski vom Sportkreis Gießen wies auf die Bedeutung des Sports in zweierlei Hinsicht hin. Er sei für die Persönlichkeitsentwicklung gerade bei Jugendlichen von großer Bedeutung. Die Idee, den Sport als Vehikel zu nutzen, sei sehr gut. Nia Künzer nannte er »ein Musterbeispiel dafür, dass Sport und Ausbildung gut zusammenpassen«.

Die Nationalspielerin war ebenfalls voll des Lobes. Mit dieser Veranstaltung habe man den Nerv der jungen Leute getroffen. Sportliche Betätigung bringe Struktur und Zuverlässigkeit ins Leben, sie fördere die Kompetenzentwicklung, ergänzte sie. Und Eckart Schäfer meinte, dass ebendiese bei Bewerbungen als besondere Empfehlung angesehen werde.

Zum Rahmenprogramm gehörten neben Torwandschießen und Basketball ein »menschlicher Tischkicker«, an dem auch Spieler des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar gegen ein Besucherteam spielten, bevor sie mit den Gästen bei einer Autogrammstunde ins Gespräch kamen. Zudem gab es ein Quiz mit attraktiven Preisen.

Das Ziel, 500 Schülerinnen und Schülern beste Informationen zu vermitteln, wurde mehr als erfüllt. Nicht nur der zahlenmäßige Erfolg gibt den Veranstaltern recht. Von Seiten der Unternehmen wurde vielfach die hohe Qualität der Gespräche gelobt. Die Gelegenheit wurde genutzt, weniger bekannte Berufe ganz konkret vorzustellen. So ist davon auszugehen, dass in den nächsten Wochen die Zahl an qualifizierten Bewerbungen deutlich ansteigt. Ganz im Sinne der Firmen, die ebenfalls neue Wege gehen müssen, um die für ihren Bedarf und ihre Ansprüche passenden Nachwuchskräfte zu finden und die Potentiale in der Region optimal zu nutzen.

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