02. Dezember 2014, 12:03 Uhr

Ober-Bessinger Krippenweg lädt zum Entdecken ein

Lich (pad). Besonders die Kinder haben am Sonntag bei der Eröffnung des Ober-Bessinger Krippenweges großen Spaß gehabt. Denn rund 60 Krippen zieren die Strecke, die am Eichbaum in der Dorfmitte beginnt und sich bis hin zum Waldrand von Röthges zieht – und die wollen entdeckt werden.
02. Dezember 2014, 12:03 Uhr
Die Kinder hatten beim Eröffnungsrundgang am Sonntag jeden Menge Spaß beim Suchen und Erkunden der Krippen. (Foto: pad)

Damit den Besuchern der Strecke auch keine Krippe verborgen bleibt, zeigt eine gelbe Sternschnuppe an, wo sich eines der Kleinode befindet.´Bereits zum dritten Mal hat die Eichbaumgruppe den Krippenweg aufgebaut und die Zahl der Exemplare gesteigert; 2012 waren es noch 24 Krippen, im vergangenen Jahr 40 und nun 60. Darum wurde bereits vor einigen Tagen nach geeigneten Bäumen, Baumwurzeln, aber auch Nischen im aufgeschichteten Holz gesucht, um diese mit Maria, Josef, dem Jesuskind und anderen Figuren zu schmücken. Manche Figuren statteten die Verantwortlichen weiter aus und gaben ihnen kleinen Accessoires wie beispielsweise eine Sense in die Hand.

Zur ersten Begehung sind am Sonntagnachmittag rund 120 Besucher gekommen. Diese begleiteten mit Gesang Lea Sophie Klebe und Lilo Towes, die auf ihren Blockflöten »Lasst uns froh und munter sein« und »Fröhliche Weihnachten überall« spielten. Nachdem Ortsvorsteherin Karin Römer der Eichbaumgruppe für ihr Engagement dankte, ging es auch schon auf den Pfad – vorneweg die Kinder, die begeistert die Krippen suchten.

Zwischendurch gab es eine Pause im Wald, wo die beiden jungen Musikerinnen »Oh Tannenbaum« vorspielten und eine kurze Weihnachtsgeschichte vorlasen, die davon handelte, wie die Tiere des Waldes darüber diskutieren, was wohl bei dem Fest das Wichtigste ist. In der hereinbrechenden Dunkelheit leuchteten dann die vielen kleinen Lichter in den Krippen besonders hell.

Im Anschluss traf man sich im Dorfgemeinschaftshaus. Dort hatte der »NikoKlaus« für die jungen Besucher Geschenke zur Hand, während sich die älteren vor allem an heißen Getränken labten. Diese gibt es auch für alle, die an einem Samstag oder Sonntag den Krippenweg besuchen möchten, denn die Eichbaumgruppe bewirtet dann an einem Hüttchen unter dem Baum.

Auch Führungen mit Besuch in der Ober-Bessinger Kirche sind nach telefonischer Absprache möglich. Der Erlös aus dem Projekt kommt einem sozialen Zweck zugute – im vergangenen Jahr unterstütze die Gruppe den Ambulanten Kinderhospizdienst Gießen.

Bis ins neue Jahr hinein ist der Weg täglich bis zur Dunkelheit geöffnet, Start ist an der Kreuzung »An der Eiche/Waldweg«.



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