04. August 2010, 19:36 Uhr

Am 14. August Feier zur Wiedereröffnung des Licher Hallenbades

Lich (us). Eine neue Beckenbeleuchtung, Investitionen in die Technik und in die Dachabdichtung: dieses Programm hat sich der Licher Hallenbadverein für das laufende Jahr vorgenommen. Seit der letzten Juli-Woche ist das Bad geschlossen.
04. August 2010, 19:36 Uhr
Schwimmmeister Horst Forro mit einem der der neuen Scheinwerfer, die die Becken beleuchten werden. (Foto: Geck)

Lich (us). Eine neue Beckenbeleuchtung, Investitionen in die Technik und in die Dachabdichtung: dieses Programm hat sich der Licher Hallenbadverein für das laufende Jahr vorgenommen. Seit der letzten Juli-Woche ist das Bad geschlossen. Bei der Wiedereröffnung, die für Samstag, den 14. August, geplant ist, werden die Schwimmer - von den neuen Scheinwerfern mal abgesehen - wohl keine allzu großen Veränderungen bemerken. Die technischen Veränderungen spielen sich weitgehend hinter den Kulissen ab.

Mit der neuen Beckenbeleuchtung werden nach Auskunft des 2. Vorsitzenden Andreas Becker zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen erhöht sie die Sicherheit, weil man besser erkennen kann, was sich unter Wasser abspielt. Und zweitens sollen die Scheinwerfer einen Beitrag zum Stromsparen leisten, weil in der Dämmerung nicht immer gleich der ganze Raum erleuchtet werden muss.

Becker schätzt, dass sich die Investitionen in diesem Jahr auf zwischen 50 000 und 60 000 Euro summieren werden. Man arbeitete weiter an der Verbesserung der Haustechnik. So seien gleich mehrere Schaltschränke erneuert worden, so dass das Bad mehrere Tage ganz ohne Strom gewesen sein. Eigentlich hatte der Vorstand für dieses Jahr die Erneuerung des Hallendachs ins Auge gefasst. Doch dieses Projekt hat man jetzt erst einmal aufgeschoben. Ein beauftragter Architekt sei zu dem Schluss gekommen, dass nicht das Hauptdach das gravierendste Problem darstellt, sondern das Dach über dem flacheren Teil, der vor mehr als einem Jahrzehnt schon einmal saniert wurde - leider mangelhaft, wie Becker beklagte. Immer wieder dringe an den Übergangsstellen Wasser ins Gebäude ein. Man versuche nun, die Schwachstellen zu isolieren. »Über den Winter gucken wir dann, wie dicht es ist.«

Die komplette Erneuerung des Daches habe man mit Blick auf die Energieeinsparung erwogen. Hier müsse man prüfen, ob Aufwand und Ertrag in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen, sagte der 2. Vorsitzende. Auf der Agenda stehe zudem ein Konzept für den Brandschutz, das - ebenso wie das Dach - bei den Verhandlungen mit der Stadt über einen neuen Vertrag eine Rolle spielen werde. Der alte, auf sechs Jahre ausgelegte Pachtertrag zwischen Stadt und Trägerverein läuft zum Jahresende aus. Darin hatte sich die Stadt den jährlichen Investitionskostenzuschuss von 80 000 Euro gewährleistet.

Die Wiedereröffnung des Hallenbades ist für Samstag,den 14. August, geplant. Sie soll mit einem Sommerfest verbunden werden, mit dem auch das fünfjährige Bestehen des Bads unter Regie des Trägervereins gefeiert werden soll. Anfang 2004 war das Hallenbad geschlossen und erst nach einjähriger Pause von einem neu gegründeten Trägerverein wieder eröffnet worden. Es steht seither nur Mitgliedern offen.



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