28. Februar 2008, 21:48 Uhr

»Steffen Bork hat ein Recht auf freie Meinungsäußerung«

Langgöns (hjp). »Natürlich ist es Steffen Borks gutes Recht, seine Meinung frei zu äußern. Und zwar in politischen Fragen ebenso wie auch in anderen Dingen. Dieses Grundrecht steht selbstverständlich auch ihm wie jedem anderen zu.« Davon ist Martin Hanika, stellvertretender Vorsitzender der Langgönser CDU, überzeugt, der damit auf die seiner Meinung nach zum Teil völlig haltlose Kritik an den Äußerungen Steffen Borks (Juniorchef der Niederkleeneer Spedition) reagiert.
28. Februar 2008, 21:48 Uhr
Die AZ hatte berichtet, dass der Unternehmer vor der Landtagswahl in einem Mail an die Belegschaft der Spedition eine Wahlempfehlung für die CDUausgesprochen hatte. Steffen Bork habe seine persönliche Überzeugung in einer betriebsinternen E-Mail geäußert, so Martin Hanika Das müsse genauso in Ordnung sein, wie sie öffentlich mitzuteilen. In einer offenen, pluralistischen Gesellschaft müsse das zum Selbstverständnis dieser Gesellschaft gehören.

»Wir sollten eigentlich junge Menschen ermutigen, eigene Positionen zu formulieren, wir sollten sie ermutigen, aktiv am demokratischen Prozess teilzunehmen«, unterstreicht Hanika. Es mach doch wenig Sinn, einerseits ein Jugendparlament in der Gemeinde Langgöns einzurichten, damit sich junge Menschen engagieren können, aber andererseits dann diejenigen an den Pranger zu stellen, die bereit sind, ihre Meinungauch zu äußern, so Hanika, weiter. »Daher rate ich nicht nur zu mehr Gelassenheit im Umgang mit anderen Meinungen; ich halte diese Bereitschaft sogar für ausgesprochen wünschenswert«, betont streicht der stellvertetende CDU-Vorsitzende. Und auf einen weiteren Aspekt weist Hanika hin: Die Gemeinde Langgöns dürfe sich keinesfalls durch die zum Teil wirklich unselige Diskussion beeinträchtigen lassen, gemeinsam mit der Firma Bork das Gewerbeprojekt Magna Park zu entwickeln.

Für die Gemeinde sei das Gelingen dieser Gewerbeansiedlung von wesentlicher Bedeutung, das gelte sicher auch für die Firma Bork. Daher sei eine gute Zusammenarbeiteigentlich unabdingbar. » Wir sollten als Gemeinde optimale Voraussetzungen für die Entwicklung dieser Gewerbeflächen schaffen.«

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