29. April 2011, 19:05 Uhr

Eva Christin aus Langgöns hat prominenten Paten

Langgöns (hjp). »Das ist erst das dritte Mal in meiner Amtszeit, dass ich das Vergnügen habe, im Auftrag des Bundespräsidenten eine Patenschaftsurkunde für ein Kind zu überreichen,« sagte der Langgönser Bürgermeister Horst Röhrig, als er die Urkunde an die Eltern der zehn Wochen alten Eva Christin Krause aus der Anne-Frank-Straße in der Kerngemeinde zusammen mit einem Geldgeschenk in Höhe von 500 Euro überreichte.
29. April 2011, 19:05 Uhr
Noch sind sie keine komplette Fußballmannschaft, von links: Tabea, Matthias, Julius, Pius. Tobias, Franziska, Pia und Melanie Krause. In der Mitte Bürgermeister Horst Röhrig mit Eva-Christin, dem Patenkind des Bundespräsidenten, auf dem Arm. (Foto: hjp)

Die kleine Eva Christin ist das jüngste von insgesamt sieben Kindern der Eheleute Melanie (36) und Matthias (35) Krause und kommt deshalb in den Genuss, einen solch prominenten Paten zu haben.

Das ursprünglich aus Gießen stammende Ehepaar wohnt seit rund sieben Jahren im Kernort der Großgemeinde und fühlt sich dort sichtlich wohl: »Damals hatte das gerade so gepasst, wir haben ein Grundstück bekommen und gleich dazu einen guten Architekten. Diese Entscheidung haben wir bisher niemals bereut: Die Verkehrsinfrastruktur mit Bus- und Bahnverbindungen sowie die Nähe zur Autobahn geben uns die Möglichkeit, schnell überall hinzukommen« so der 35-jährige siebenfache Vater, der gleich »nebenan« als Abteilungsleiter der Servicezentrale der Johanniter in Linden arbeitet.

Die Kinder, so die christlich-katholischen Eheleute, seien allesamt gewollt: »Wir lassen uns gerne beschenken,« sagte Mutter Melanie, »und Kinder sind ein Geschenk«. Zwar sei die Nummer acht noch nicht geplant, aber für weiteren Nachwuchs sei in dem 150 Quadratmeter großen Wohnhaus noch genügend Platz.

Nur käme dann eine nicht zu vernachlässigende Schwierigkeit auf die Familie zu: In dem Familien-VW-Bus könnten alle Kinder transportiert werden, aber ab zehn Personen benötigt der Fahrer oder die Fahrerin einen Busführerschein oder einen Personenbeförderungsschein. Diese Regelung müsse unbedingt geändert werden, fordert Matthias Krause. Solange nur Familienmitglieder transportiert werden, sollte eine solche Vorschrift nicht gelten.

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