28. September 2008, 21:36 Uhr

Eine Investition in die Zukunft

Hungen (tr). Mit einer kleinen Feierstunde wurde am Samstag der komplett renovierte und erweiterte evangelische Kindergarten im Grassee feierlich eingeweiht. Dazu waren alle Kinder, die den Kindergarten besuchen oder besucht haben, ihre Eltern und Großeltern, die Eltern der zukünftigen Kindergartenkinder sowie alle Freunde und Unterstützer der Kindertagesstätte sehr herzlich eingeladen.
28. September 2008, 21:36 Uhr
Über den renovierten und erweiterten freuten sich mit den Kindern Kindergartenleiterin Marita Molthan, Architekt Alexander Ehrenspeck, Pfarrer Marcus Kleinert, Kirchenvorstandsvorsitzende Gertraud Brühl , Erster Stadtrat Herbert Engel sowieDirk Siebert und Michael Kreisel von der Stadtverwaltung. (Fotos: tr)

Hungen (tr). Mit einer kleinen Feierstunde wurde am Samstag der komplett renovierte und erweiterte evangelische Kindergarten im Grassee feierlich eingeweiht. Dazu waren alle Kinder, die den Kindergarten besuchen oder besucht haben, ihre Eltern und Großeltern, die Eltern der zukünftigen Kindergartenkinder sowie alle Freunde und Unterstützer der Kindertagesstätte sehr herzlich eingeladen.

Der Kindergarten hat einen Anbau erhalten und verfügt nun über fünf Gruppenräume für 120 Kinder. Die Gesamtkosten für Anbau und Sanierung beliefen sich auf 515 000 Euro. Aus dem Altbau wurden Schadstoffe entfernt, er erhielt eine neue Decke, neue Elektro- und Wasserleitungen, und die Heizung wurde ausgetauscht. Die Küche wurde modernisiert und um eine Kinderküche erweitert. Neu sind auch die Sozialräume für das Personal. Zudem gibt es einen Differenzierungsraum für Intensivarbeit, ein behindertengerechtes WC und auch einen auch extern nutzbaren Mehrzweckraum. In der ganzen Einrichtung dominieren helle, freundliche Farben.

Das Fest begann mit einem Familiengottesdienst um 11 Uhr im Garten. Er wurde von Pfarrer Marcus Kleinert und Vikar Manuel Eibach zusammen mit Erzieherinnen und Eltern gestaltet. Im Gottesdienst wurden auch die neuen Mitarbeiter Anne-Christin Wolfner, Marina Winkler, Katharina Stein und Renate Paul sowie die Jahrespraktikanten Alicia Weiser und Marvin Müller begrüßt. Nach dem Gottesdienst hieß Erster Stadtrat Herbert Engel in Vertretung für Bürgermeister Klaus Peter Weber die zahlreiche Gäste willkommen. »Ihr Kinder steht heute im Mittelpunkt. Ihr sollt Euch in dem neuen und hellen Kindergarten wohlfühlen«, sagte er und fügte ein Zitat an: »Wer für ein Jahr plant, der bestellt ein Feld, wer für zehn Jahre plant, der pflanzt einen Baum, und wer für 100 Jahre plant, der investiert in die Kinder.« Dies hätten in Hungen alle gemeinsam getan. Man habe den Kindern Raum gegeben, in dem sie sich, begleitet von gut ausgebildetem Personal, entwickeln können. Engel dankte den Mitarbeiterinnen des Kindergartens, den Eltern, den Bediensteten der Stadtverwaltung, namentlich Michael Kreisel vom Baumanagement, und Architekt Alexander Ehrenspeck für ihren Einsatz.

Alle Beteiligte hätten in kürzester Zeit viel geleistet, betonte auch die Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Gertraud Brühl, die auch den zahlreichen Sponsoren dankte, die den Kindergarten immer wieder unterstützen. Für die Zukunft wünschte sie sich, dass man etwas von dem Geist, der den Um- und Anbau begleitet habe, in die Zukunft mitnehmen könne. Kindergartenleiterin Marita Molthan erinnerte an die Bauarbeiten, die allen - Erzieherinnen, Eltern und Kindern - einiges abverlangt hätten. Der Kindergarten sei auf vier verschieden Auweichquartiere verteilt gewesen, da sei Organisationstalent gefragt gewesen. Molthan dankte dem DRK, der Feuerwehr und der evangelischen Gemeinde für die vorübergehende Aufnahme. Sie brachte es auf dem Punkt: »Wir waren bei Freunden zu Gast.«

Anschließend waren alle Gäste zum Mittagessen und am Nachmittag zum Kaffeetrinken eingeladen. Dazwischen gab es diverse Spiele, verschiedene Vorführungen der Kindergartenkinder und Auszüge aus dem Mini-Musical »Die Vogelhochzeit«, die der Evangelische Kinderchor darbot. Höhepunkt und Abschluss war die Vorführung des Kindertheaters »Kauter und Sauter« in der Aula der Grundschule.

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