03. April 2013, 13:33 Uhr

Ottfried Weber führt weiter die Hegegemeinschaft Grünberg

Grünberg (msr). Über 50 Mitglieder waren zur Jahreshauptversammlung der Hegegemeinschaft Grünberg in den »Condomer Stuben« erschienen. Die Leitung oblag dem Vorsitzenden Ottfried Weber. Der führt auch die nächsten drei Jahre die Gemeinschaft.
03. April 2013, 13:33 Uhr

Die Ergebnisse der Vorstandsneuwahl unter Leitung von Horst Lindenstruth (Reiskirchen) in Gänze: Ottfried Weber, Grünberg (Erster Vorsitzender), Kurt Lumbe, Harbach (zweiter Vorsitzender), Rudolf Lerch, Saasen (Kassenführer), Klaus Lindenstruth, Reiskirchen (Schriftführer), Burkhard Dörr, Reinhardshain (Vertreter Landwirtschaft) in ihren Ämtern bestätigt.

Weiteres Vorstandsmitglied ist Ottmar Keller, der als Rehwild-Sachkundiger vom Fachbereich des Landkreises Gießen ernannt wird. Andreas Swoboda (Bollnbach) und Adrian Kober (Geilshausen) fungieren als Kassenprüfer.

Wie in der Versammlung zu erfahren, hat es in einigen Revieren Veränderungen hinsichtlich der Jagdpächter gegeben. So ist Dr. Till Kirschner zum 31. März 2012 aus dem Pachtvertrag des staatlichen Eigenjagdbezirkes Reinhardshain ausgeschieden, somit ist Matthias Schomber alleiniger Pächter. Der »Beltershainer Wald« ist ab 1. April 2013 ein verpachteter staatlicher Eigenjagdbezirk; Pächter ist weiter Giuseppe D’Amore. Prof. Herzog hat den gemeinschaftlichen Jagdbezirk (GJB) Lumda zum 31. März 2013 abgegeben, neuer Pächter ist Matthias Schomber. Im GJB Stangenrod sind seit April 2012 Frank Angrabeit und Karl Krämer weiter Pächter auf zehn Jahre. Sechs Pächter haben vom Angebot der Unterstützung für Lebensraumverbesserungen Gebrauch gemacht, 1881 Euro wurden ausbezahlt, drei weitere Reviere haben Maßnahmen für 2013 angemeldet. Wie wurde das Geld in den Revieren eingesetzt: Zwei kleinere Feldholzinseln wurden angepflanzt, ein Flachwasserteich angelegt, die übrigen Reviere legten Blühflächen bzw. Wildäcker an.

Jeweils zwölf Schützen, so weiter Webers Jahresbilanz, besuchten die Termine für das Schießkino. Beim Vergleichsschießen der Hegegemeinschaften im Kreis belegte Grünberg mit Fritz Ungethüm, Kurt Lumbe, Heiko Lutz, Manfred Heim, Rudolf Lerch Arnfried Ewe den 3. Platz.

Wie in jedem Jahr haben sich Mitglieder an den Pflegemaßnahmen im Brunnental beteiligt. Stellvertretend für viele, die in den vergangenen zehn Jahren geholfen haben, nannte der Vorsitzende Jürgen Langer, Gabriele Winter, Karl Höhl, Kurt Lumbe, Rudolf Lerch, Otmar Keller, Fritz Ungethüm, Hartmut Höres und Norbert Musch.

Einige Reviere nehmen am »Feldhasen-Monitoring« teil. Jeweils im Frühjahr und Herbst wird dazu auf festgelegten Routen gezählt. Die Ergebnisse münden im Wildtier-Informationssystem der Länder, zusammen mit weiteren Erfassungen, etwa von Rebhuhn, Kolkrabe, Wildkatze und Waschbär.

Im zurückliegenden Jagdjahr lag beim Rehwild die Gesamtstrecke bei 401 Tieren, gefolgt von Schwarzwild (149), Füchsen (286), Waschbären (145) Hasen (25), Kaninchen (7), Steinmarder (22) Iltisse (5), Dachse (35), Ringeltauben (32), Stockenten (71), Rabenkrähen (152), Elstern (74). Beklagt wurde der große Anteil an Fallwild.

Mehrheitlich beschlossen die Anwesenden nach § 26b des Hessischen Jagdgesetzes einen gemeinsamen Abschussplan 2013-2016. Zu einem interessanten Vortrag zum Schutz von Bienen und Niederwild lädt die Hegegemeinschaft mit zwei weiteren Vereinen für Dienstag, 9. April, 19.30 Uhr, in die Gallushalle Grünberg ein.

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