05. Dezember 2013, 11:08 Uhr

Musikverein Stangenrod übererzeugt mit Adventskonzert

Grünberg (eva). Liebhaber weihnachtlicher Musik kommen derzeit auf ihre Kosten. Aber Konzert ist nicht gleich Konzert. Wer Wert auf ein großes Orchester und gute Blasmusik legt, war in Stangenrod genau richtig.
05. Dezember 2013, 11:08 Uhr
Gemeinsam auf der Bühne: Das Jugend- und Stammorchester des Musikvereins Stangenrod. (Foto: eva)

In der Sport- und Kulturhalle nahm der Musikverein 1923 unter der Gesamtleitung von Heiko Schmidt die Gäste mit auf eine Reise mit besinnlichen Weihnachtsmelodien, fröhlichen und modernen Stücken sowie traditioneller volkstümlicher Musik.

Günter Mohr führte mit Erläuterungen zu den Arrangements durch das begeistert aufgenommene Programm. Der erste Teil des Konzertes war dem Jugendorchester vorbehalten, das mit »Winter Fascination« des belgischen Komponisten Johan Nijs das rund zweistündige Programm eröffnete. Nachdem die Youngsters somit auf die kalte Jahreszeit eingestimmt hatten, folgte das von verschiedenen Tempi und Rhythmen gekennzeichnete Stück »Arabesque« (Arrangement Jacob de Haan), in dem auch das hebräische Volkslied »Hava Nagila« enthalten ist. Die Jugendlichen überzeugten des Weiteren mit »Hallelujah«, eines der bekanntesten Lieder von Leonard Cohen, sowie »Last Christmas«, dem Weihnachtshit der Pop-Gruppe »Wham«, bevor man – jetzt gemeinsam mit dem Stammorchester – »Marys Boy Child« und »White Christmas« erklingen ließ; letzteres in der version von Bing Crosby gilt als meistverkaufte Single aller Zeiten.

»Glückwunsch, Karl-Heinz Pfeiffer«

Mit den vom Stammorchester gespielten Stücken »Ein Wintermärchen«, komponiert und bearbeitet von Hans Kolditz, und »Winter Wonderland« des amerikanischen Komponisten Felix William Bernhardt endete der vorwiegend von Weihnachts- und Adventsliedern geprägte erste Teil.

Nach der Pause eröffnete das Stammorchester den Reigen der volkstümlichen Melodien mit beliebten Polka-Rhythmen WIE »Ohne Liebe geht es nicht« oder »Wir Musikanten«.

Beschwingt und stimmungsvoll ging es weiter. Dass die Musikerinnen und Musiker nicht nur auf böhmische Blasmusik festgelegt sind, bewiesen sie mit »Dance for two«, »Roter Mohn«, »Unter fremden Sternen« oder »Ganz leis erklingt Musik«. Mit »Ein halbes Jahrhundert«, einer Polka von Very Rickenbacher (Arrangement Franz Watz), wurde dem langjährigen Vereinsmitglied Karl-Heinz Pfeiffer nachträglich ein Ständchen zu seinem 75. Geburtstag gebracht. Mit »O du fröhliche« und dem obligatorischen »Gute Nacht« sollte as über zweistündige Programm eigentlich enden, doch wurden die Musiker vom Publikum nicht so ohne Weiteres entlassen. Mit langem Applaus und Bravorufen brachten die Gäste ihre Anerkennung für die hervorragende Präsentation zum Ausdruck. Das zahlte sich aus, mit »Bis bald, auf Wiedersehen« gab’s noch ein Schmankerl als Zugabe.

Mit einem Präsent dankte Vorsitzende Christiane Seng Helmut Bethge vom Musikverein Laubach für seine rund zehnjährige Mitwirkung auf dem Bariton, womit er die Stangenröder unterstützt hat. Zwar respektiere man den Entschluss Bethges, zukünftig musikalisch etwas kürzer treten zu wollen, bedaure dies aber sehr, meinte Seng und versicherte Bethge: »Die Tür des Musikvereins Stangenrod steht für dich immer offen.«

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