01. Februar 2009, 21:18 Uhr

In Buddhas Tempel war der Teufel los - bis nach Mitternacht

Grünberg (jhm). Eine gelungene Mischung aus fernöstlichen Einflüssen und oberhessischem Humor boten die Galaprunksitzungen des Stangenröder Carnevalvereins. Unter dem Motto »In Buddhas Tempel wird gelacht - in Stangenrod zur Fassenacht« wurde ein Programm mit vielen Höhepunkten geboten. Sitzungspräsident Christian Aff konnte dabei gleich zu Beginn einen illustren 11er-Rat vorstellen: In dem waren neben Buddha höchstselbst ein Pandabär und ein Kung-Fu-Kämpfer vertreten. Traditionell erster Glanzpunkt war der Auftritt der Garde »Stangenröder Flammen«, die unter Leitung von Kerstin Seiderer die Halle auf Betriebstemperatur brachten.
01. Februar 2009, 21:18 Uhr

Grünberg (jhm). Eine gelungene Mischung aus fernöstlichen Einflüssen und oberhessischem Humor boten die Galaprunksitzungen des Stangenröder Carnevalvereins. Unter dem Motto »In Buddhas Tempel wird gelacht - in Stangenrod zur Fassenacht« wurde ein Programm mit vielen Höhepunkten geboten. Sitzungspräsident Christian Aff konnte dabei gleich zu Beginn einen illustren 11er-Rat vorstellen: In dem waren neben Buddha höchstselbst ein Pandabär und ein Kung-Fu-Kämpfer vertreten. Traditionell erster Glanzpunkt war der Auftritt der Garde »Stangenröder Flammen«, die unter Leitung von Kerstin Seiderer die Halle auf Betriebstemperatur brachten. Die ebbte auch nicht ab, als Ortsvorsteher Alexander Böhm die Bütt’ betrat und vor dem Weißen Haus Spuren im Schnee deutete und geheime Botschaften im Wahlkampf entschlüsselte. Der Nachwuchs, die »Stangenröder Funken« (Leitung Kerstin Seiderer) legte eine ebenso überzeugende Vorstellung hin wie die großen »Flammen« und ging folgerecht erst nach einer Zugabe von der Bühne. Die stürmte anschließend eine alte Bekannte: Regina Greb gab sich als leidgeprüfte Keglergattin aus, frei nach dem Motto: »Als Fraa von em Kegler, do hott’ me sei Last!«

Nach dem Aufmarsch der vielen Gastverein-Abordnungen sorgten »Die zwei alten Schachteln« Stefan Wengorsch und Dieter Queckbörner mit einem turbulenten Zwiegespräch für Furore, bevor die Garde aus Atzenhain (Leitung Jenny Seim) die Herzen der Närrinnen und Narren eroberte. Alte Bekannte in Stangenrod sind die »Bänkelsänger«, die mit ihrem Tanz ein Revival des musikalischen Karnevals einläuteten. Die »Girls go wild« aus Langsdorf tanzten sodann als Geheimagentinnen 007, bevor Regina Lenz sich als »Frau an der Schwelle der Wechseljahre« präsentierte. Ein Heimspiel gab es für die »Power Funken« (Leitung: Kerstin Seiderer), ihr »Kung-Fu-Beat« erforderte ebenso eine Zugabe. Eben noch Panda im Elferrat, dann wieder bissiger Kommentator in der Bütt’: Stephan Hahns abfällig-charmanter Auftritt »Scheiße, jetz fährt se Auto« sorgte vor allem beim männlichen Publikum für Schadenfreude. Zum Glück hieß es für die Närrinnen im Anschluss »Get on board« mit dem Showtanz von »StaroDeluxe«. Zumal Steffen Schäfer als »Eunuch« deftigen Humor für die Damenwelt spendierte. Und mehr noch: Bei »Bäcker Klausi und seine Sahneschnittchen« alias Klaus Gunkel und dem Männerballett (Leitung Aline Christ/Ulrike Dittrich) schossen die Hormone derart in die Höhe, dass die Akteure selbst nach der Zugabe kaum von der Bühne gelassen wurden. Gut nur, dass mit der Kreppelzeitung, präsentiert von Mareike Vetter und Silke Queckbörner, gleich der nächste Höhepunkt nahte. Bei dem bissigen Dorfklatsch dürfte so manch Narr’ im Volke errötet sein. Einen tollen Abschluss des Programms bot die »Hitparade« mit den Interpreten Jürgen Waldner, Stefan Wengorsch, Marko Wagner, Katharina Philippi, Wasik Aldona, Mona Sauerwein, Svenja Vetter und Regina Hein, bevor sich das närrische Treiben bei guter Stimmung in der Karnevalshochburg Stangenrod bis weit nach Mitternacht fortsetzte.



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