30. Juni 2009, 18:14 Uhr

Ein gute Balance zwischen Arbeit, Stille und Feiern finden

Grünberg (ab). Am besten ist man heute »multitasking-fähig«. Die ständig steigenden Anforderungen in Beruf, Familie und Freizeit erfordern, dass man mehrere Dinge gleichzeitig tun kann. Mancher bekommt dabei allerdings das Gefühl, sich selbst zu verlieren und nur noch Wünsche und Erwartungen der anderen zu erfüllen und plötzlich kommt der Punkt, an dem man einfach mal raus will. Eine gute Gelegenheit zu einer solchen Auszeit bot der »Horizonte-Gottesdienst« am Sonntagabend in der Grünberger Stadtkirche.
30. Juni 2009, 18:14 Uhr
Das Musikteam mit Kantor Poths am Flügel (Foto: ab)

Grünberg (ab). Am besten ist man heute »multitasking-fähig«. Die ständig steigenden Anforderungen in Beruf, Familie und Freizeit erfordern, dass man mehrere Dinge gleichzeitig tun kann. Mancher bekommt dabei allerdings das Gefühl, sich selbst zu verlieren und nur noch Wünsche und Erwartungen der anderen zu erfüllen und plötzlich kommt der Punkt, an dem man einfach mal raus will. Eine gute Gelegenheit zu einer solchen Auszeit bot der »Horizonte-Gottesdienst« am Sonntagabend in der Grünberger Stadtkirche.

Im Mittelpunkt stand diesmal das Thema »Auf und davon - ich will raus aus dem Trott«. Das passe doch gut in die bevorstehende Ferienzeit, meinte das »Horizonte«-Team um den ehemaligen Grünberger Gemeindepfarrer Dr. Jochen Walldorf.

Nach der Begrüßung durch Michaela Hofmann und Burkhard Bräuning wurden die zahlreichen Besucher zunächst durch einen Film auf das Thema eingestimmt. Weiter ging es dann mit drei Anspielszenen, in denen unterschiedliche Stress-Situationen dargestellt wurden. Die Rollen des »überforderten Büroangestellten« (Johannes Paha mit Carolin Münch und Ingo Hofmann), der »genervten Hausfrau und Mutter« (Sabine Kreuder mit Anna Walldorf und Paulina Schnick) oder der »Sportlerin mit übervollem Terminkalender« (Eva Walldorf mit Adelheid Glaser) waren sehr lebensnah und gaben sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken Anlass.

Anknüpfend an das Anspiel führte Pfarrer Jochen Walldorf in seiner Ansprache aus, wie wichtig es sei, im Leben eine »gute Balance zwischen Arbeit, Stille und Feiern« zu finden. Am Beispiel des Lebens Jesu, der den Menschen diente, die Stille vor Gott suchte und große Feste feierte, hob er die Bedeutung der einzelnen Dimensionen hervor. Die der Arbeit müsse in der Regel nicht hervorgehoben werden, meinte Walldorf, ermutigte seine Zuhörer aber, einmal am Tag die Stille zu suchen, Abstand zu gewinnen und neue Kraft fürs Leben zu tanken.

An Gottes Gaben, an der Schöpfung erfreuen

Das Feiern sei ein Zeichen der großen Hoffnung, dazu gehöre, sich an Gottes Gaben, an der Schöpfung und der Liebe zu freuen. »Lachen, Essen, Tanz, Spiel und Urlaub sind Ausdrucksformen dieses Lebensbereichs, der ebenso wie die Stille manchmal zu kurz kommt.« Ganz praktische Tipps zur ausbalancierten Lebensgestaltung schlossen die Predigt ab. Neben schwungvollen modernen Liedern, die von Kantor Poths am Flügel und einem Singteam begleitet wurden, bereicherten auch zwei Liedvorträge von Martin Fischer den Gottesdienst musikalisch.

Zu einem gelungenen Abschluss des Abends trug wieder der Frauengesprächskreis »Miteinander« bei, der die Besucher mit Cocktails noch in den Gemeindesaal lockte. Einem kleinen Kärtchen kann man die nächsten »Horizonte«-Termine entnehmen: Der »Gottesdienst (nicht nur) für Gallmärtsdäppeler« am 11. Oktober steht unter dem Motte »Sonne, Mond und Sterne - Es werde Licht«, am 18. April 2010 wird es um das Thema »Jeder Mensch ist anders - Leben mit Behinderung« gehen.

Für »Horizonte«-Freunde, denen die Zeitspanne zwischen den Gottesdiensten zu lang ist, gibt es am 21. Januar noch ein neues Angebot: Erstmals findet dann ein »horizonte-talk«, statt, ein Gesprächsabend zum Thema »Wie sag ich’s meinem Gott?«

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