06. April 2008, 18:24 Uhr

SPD wollte die Wahlschlappe von 2003 wieder ausbügeln

Fernwald (bsm). In der Jahreshauptversammlung der SPD Fernwald in Steinbach wurden am Freitagabend langjährige Mitglieder geehrt. Daneben standen die Berichte des Ortsvereinsvorsitzenden und des Fraktionsvorsitzenden sowie von Bundestagsabgeordneten Rüdiger Veit im Mittelpunkt.
06. April 2008, 18:24 Uhr
Stellvertretender Vorsitzender Marcel Gomringer sowie Bundestagsabgeordneter Rüdiger Veit gratulieren den geehrten Vereinsmitgliedern Gerhard Schumann, Adolf Wilhelm Damm, Reinhold Friedrich und Karl-Heinz Schmitt. Auch Ortsvereinsvorsitzender Manfred Riedl beglückwünschte die Mitglieder. (Foto: bsm)

Fernwald (bsm). In der Jahreshauptversammlung der SPD Fernwald in Steinbach wurden am Freitagabend langjährige Mitglieder geehrt. Daneben standen die Berichte des Ortsvereinsvorsitzenden und des Fraktionsvorsitzenden sowie von Bundestagsabgeordneten Rüdiger Veit im Mittelpunkt. Ortsvereinsvorsitzender Manfred Riedl erklärte im Tätigkeitsbericht des Vorstands, dass vor allem der Landtagswahlkampfs im Mittelpunkt der Arbeit stand. Riedl bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Es sei darum gegangen, die Wahlschlappe der Hessen-SPD aus dem Jahr 2003 zu überwinden und in Fernwald ein gutes Wahlergebnis einzufahren und damit beizutragen, dass der Wahlkreiskandidat Gerhard Merz das Direktmandat erringt. Bereits im Sommer 2007 seien dazu verschiedene Aktionen angeboten worden, auch um Merz persönlich in Fernwald bekannter zu machen. Riedl zählte die unterschiedlichen Wahlkampfaktionen auf. Neben der öffentlichen Wahlkampftour in Fernwald mit Merz am 3. August 2007 mit dem Besuch des Holzschnitzelheizkraftwerks in Steinbach sowie dem Besuch der Firma Prolit in Annerod wurde das Dorfjubiläum in Annerod besucht. Auf dem Programm standen auch das Sommerfest der SPD Fernwal und der Kirmesfrühschoppen. Nicht gelungen sei eine Vorstellung des Direktkandidaten im Vorstand der Freien Wähler Fernwald. Ein mündliches Gesprächsgesuch sei nie beantwortet worden. Im Dezember 2007 gab es dann eine öffentliche Veranstaltung zur Bildungspolitik mit der bildungspolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Heike Habermann zum Programm »Haus der Bildung«.

Bei der Klausurtagung der Fraktion stand das Thema Mindestlöhne auf der Agenda. Dabei wurde ein Antrag für die Gemeindevertretung mit dem Thema Tariftreue der Gemeinde Fernwald initiiert. Diesem Antrag wurde im Gemeindeparlament angenommen. Demnach darf die Gemeinde Fernwald öffentliche Aufträge nur noch an Unternehmen vergeben, deren Arbeitnehmer mindestens nach dem gültigen Tarif bezahlt werden. Beteiligt habe sich die SPD auch an der Unterschriftenaktion zur Unterstützung der Verfassungsklage zu Studiengebühren. Erwähnt wurden auch das Frikadellenfest und eine Brauereibesichtigung in Lich. Riedl erklärte am Ende seines Berichts, dass die SPD auch in Zukunft an der festgelegten Maxima festhalten will, den politischen Gegner nicht zu verunglimpfen.

Unabhängig davon habe man in den letzten Wochen zweimal durch Pressereaktionen die CDU Fernwald in die Schranken weisen müsse. Diese habe versucht, durch Veröffentlichungen die Glaubwürdigkeit der SPD zu erschüttern. Auch in Zukunft werde man in dieser Hinsicht sehr aufmerksam sein. Geehrt wurden im Anschluss für 50-jährige Mitgliedschaft Gerhard Schumann, für 40-jährige Mitgliedschaft Reinhold Friedrichs, Karl-Heinz Schmitt und Adolf-Wilhelm Damm.

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