08. Mai 2008, 18:12 Uhr

Neue Tagesmütter beendeten Ausbildung

Buseck (bsm). In der katholischen Familienbildungsstätte wurden in den vergangenen drei Monaten 21 Tagesmütter für ihre neue Aufgabe ausgebildet. Nachdem der Erste Kreisbeigeordneter Stefan Becker die Qualifizierungsurkunden übergeben hat, können die neuen Tagesmütter ab sofort ihre Dienste anbieten. Die Tagespflege ist ein familienähnliches Tagesbetreuungsangebot für Kinder und gleichrangig zur institutionellen Betreuung in Kindertageseinrichtungen.
08. Mai 2008, 18:12 Uhr
Der Erste Kreisbeigeordnete Stefan Becker (links) gratulierte zusammen mit der Landkreis-Fachberaterin Gabriele Arnold sowie den drei Büroansprechpartnerinnen Christine Rinn, Elke Bär und Helga Schmitz den 21 neuen Tagesmüttern, die ab sofort zu den insgesamt 150 Tagespflegepersonen im Landkreis gehören. (Foto: bsm)

Buseck (bsm). In der katholischen Familienbildungsstätte wurden in den vergangenen drei Monaten 21 Tagesmütter für ihre neue Aufgabe ausgebildet. Nachdem der Erste Kreisbeigeordneter Stefan Becker die Qualifizierungsurkunden übergeben hat, können die neuen Tagesmütter ab sofort ihre Dienste anbieten. Die Tagespflege ist ein familienähnliches Tagesbetreuungsangebot für Kinder und gleichrangig zur institutionellen Betreuung in Kindertageseinrichtungen.

Da die Tagesmütter in der Regel keine pädagogische Ausbildung haben benötigen sie eine Grundqualifizierung zur Erfüllung ihrer Aufgaben. Schwerpunkt ist die Betreuung von Kindern unter drei Jahren, vermehrt kommen mittlerweile Kinder über zehn Jahren hinzu.

Der Landkreis Gießen hat den Auftrag, die Beratung, Qualifizierung und Begleitung der Tagespflegepersonen sicherzustellen, seit 2002 gibt es das Fortbildungsprogramm in den drei Tagespflegebüros in Gießen, Großen-Buseck und Laubach.

Die 21 neuen Tagesmütter kommen aus dem gesamten Kreisgebiet und wurden in sieben Veranstaltungen zu den Themen Berufsbild, rechtliche Grundlagen, Kompetenz, Betreuungsauftrag, Betreuungsvertrag, Phase der Tagespflege, Zusammenarbeit mit Eltern, Konfliktverhalten und Kinderschutz in der Familienbildungsstätte in Großen-Buseck unterrichtet. Zusätzlich wurde ein Erste-Hilfe-Kurs absolviert. Die erlangte Pflegeerlaubnis gilt jetzt fünf Jahre lang. Allerdings müssen die Tagesmütter jedes Jahr eine Aufbauqualifizierung durchlaufen (mit insgesamt 20 Unterrichtseinheiten).

Der persönliche Hintergrund der neuen Dienstleister istganz unterschiedlich. Einige von ihnen sind selbst in der ersten Phase der Mutterschaft, manche sind ehemalige Erzieherinnen oder Großmütter, die neben ihren Enkeln auch noch weitere Kinder betreuen können.

Neben Gunhild Römer, Angelika Frank, Ruth Kruppenbacher-Degen, Alexandra Maaß, Rosel Saller, Larina Lautenschläger, Anja Böhme, Helga Wagner, Yildiz Tekin, Nicole Steiß, Nelli Holstein, Susanne Gilbert, Gisela Weiss, Tanja Scheerer, Michaela Sitniansky, Monique Atkinson, Carola Feber, Maritta Gerdes, Andrea Eikenroth-Radny, werben ab sofort Annegret Bürcky und Manuale Fuchs um ihre junge Kundschaft.

Melden können sich interessierte Eltern, die für ihre Kinder eine Betreuung suchen, in den drei Tagespflegebüros. Neben dem Büro in Gießen vom Verein »Eltern helfen Eltern« und dem Zuständigkeitsbereich für Langgöns, Linden, Pohlheim, Biebertal, Heuchelheim und Wettenberg mit Christine Rinn berät auch Elke Bär vom Oberhessischen Diakoniezentrum in Laubach für die Gemeinden Laubach, Hungen, Lich und Grünberg. In der Familienbildungsstätte Großen-Buseck, das dritte Tagespflegebüro im Landkreis, vermittelt Helga Schmitz Eltern an Tagespflegepersonen in den Gemeinden Allendorf, Lollar, Rabenau, Staufenberg, Buseck, Fernwald und Reiskirchen. Dort können sich auch zukünftige Tagespflegepersonen melden. Die nächste Grundqualifizierung wird im Herbst vom Netzwerk Tagespflege angeboten.



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