16. September 2009, 18:30 Uhr

»Große Erfolge in Ansiedlungspolitik«

Erhard Reinl (FWG) ist seit 1. Januar 1998 Bürgermeister der Gemeinde Buseck. Der 60-Jährige bewirbt sich um eine dritte Amtszeit. Unterstützt wird er dabei von den Freien Wählern und der CDU.
16. September 2009, 18:30 Uhr
Erhard Reinl

Erhard Reinl (FWG) ist seit 1. Januar 1998 Bürgermeister der Gemeinde Buseck. Der 60-Jährige bewirbt sich um eine dritte Amtszeit. Unterstützt wird er dabei von den Freien Wählern und der CDU.

Reinl wurde 1949 in Alten-Buseck geboren. »Im Haus Am Anger 4 bin ich aufgewachsen. Schulbesuch, Sport mit Freunden und die dörfliche Nachbarschaft haben mich geprägt. Da mein Vater bereits 1952 an den Kriegsfolgen starb, war meine Kindheit nicht mit Wohlstand gesegnet«, schreibt er auf seiner Internetseite. In dieser Zeit habe er gelernt, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln auszukommen. Diese Tugend habe ihn geprägt.

1965 zog die Familie in ihr neues Haus in Großen-Buseck. Schon mit 13 Jahren hatte Reinl eine kaufmännische Verwaltungslehre bei der Bundesbahn begonnen. Bis zu seinem Amtsantritt als Bürgermeister arbeitete er bei der DB im Personalmanagement der Zentrale Frankfurt. Personalplanung und Personalbedarfsentwicklung waren seine hauptsächlichen Betätigungsfelder. Mit der Umwandlung der Bahn in ein modernes Dienstleistungsunternehmen habe er auch die Arbeitsweise eines Wirtschaftsunternehmens kennen gelernt.

Als Schulelternbeirat der Großen-Busecker Grundschule - unter anderem sechs Jahre Vorsitzender dieses Gremiums - kam er im Zuge der Erweiterungsarbeiten an der Goetheschule mit der Politik in Berührung. 1993 trat er den Freien Wählern bei und übernahm 1995 deren Fraktionsvorsitz in der Gemeindevertretung. 1997 als FWG-Kandidat nominiert, gewann er im zweiten Wahlgang gegen Ernst-Ludwig Müller (SPD) mit 51,84 Prozent. 2003 erfolgte die Wiederwahl (gegen seinen aktuellen Herausforderer Norbert Weigelt) mit 70,52 Prozent. »Mein Eifer und Engagement für meine Heimatgemeinde Buseck ist ungebrochen, was mir Freude und Energie verleiht, für eine weitere Amtsperiode zu kandidieren«, so Reinl.

Erhard Reinl ist seit 1976 verheiratet mit seiner aus Trohe stammenden Frau Dagmar. Beide haben einen Sohn und zwei Töchter. Die Verbundenheit zu seiner Heimatgemeinde zeige sich »durch aktive Teilnahme am Vereins- und Gemeindeleben. Reinl spielte Fußball im FC 1926 Buseck, war bei den »Frohsinn«-Sängern aktiv, langjähriger Sitzungspräsident des Fastnachtsclubs und ist aktuell Vorsitzender von Obst- und Gartenbauvereins Alten-Buseck und des Freundeskreises Busecker Schlosspark. »Ich habe kennen gelernt, welche Bedeutung die Busecker Vereine für die Lebensqualität unserer Gemeinde darstellen. Als solches ist mir die Vereinsförderung stets ein besonderes Anliegen geblieben«, unterstreicht er.

Reinl verweist auf zahlreiche Erfolge in seiner bisherigen Amtszeit: Besonders eingesetzt hat er sich für das Seniorenzentrum in Großen-Buseck. Außerdem sei jungen Familien mit umfassenden Betreuungsangeboten Entlastung im Berufs- und Familienleben geboten worden.

Weitere Informationen unter <%LINK auto="true" href="http://www.erhard-reinl.de" text="www.erhard-reinl.de" class="more"%>. (rüg)



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