25. April 2010, 21:28 Uhr

Grandioses Festkonzert zum Auftakt »800 Jahre Trohe«

Buseck (dob). Einen »Musikalischen Cocktail der leichten Muse« erlebten rund 300 Zuhörer beim Jubiläumskonzert im Kulturzentrum Großen-Buseck, mit dem der Gesangverein »Eintracht« das Jubiläum »800 Jahre Trohe« eröffnete.
25. April 2010, 21:28 Uhr
»Only time« sang der Projektchor der »Eintracht« Trohe. (Fotos: dob)

Buseck (dob). Einen »Musikalischen Cocktail der leichten Muse« erlebten rund 300 Zuhörer beim Jubiläumskonzert im Kulturzentrum Großen-Buseck, mit dem der Gesangverein »Eintracht« das Jubiläum »800 Jahre Trohe« eröffnete. Fast vier Stunden dauerte das sorgfältig ausgewählte Programm mit exzellenten Chören und Solisten. Auserlesen war die Mischung der Darbietungen, die das Publikum bis zum Finale fesselte. Der Beifall wollte kein Ende nehmen, als sich die Akteure zum Finale noch einmal auf der Bühne versammelten, um den Dank der Veranstalter entgegenzunehmen. Ein furioser Auftakt des Festjahres und eine gute Werbung für den Troher Gesangverein mit seiner Vorsitzenden Susanne Fleck.

Der berühmte »Knoten« platzte gleich beim Auftritt der »junior singers«, die unter der Leitung der Musikstudentin Eva Schlotter mit »Singen macht Spaß« und »Wenn der Elefant in die Disco geht« die Herzen im Saal im Nu eroberten. Nach der Begrüßung durch die »Eintracht«-Vorsitzende Susanne Fleck interpretierte der gastgebende Chor gefühlvoll »Only time« unter der Leitung von Markus Weil. Bei »Ubi caritas« kamen die jungen Stimmen besonders tiefgehend zur Geltung.

Vergnüglich sollte der Abend sein, so Wolfgang Zielinski, der auf humorvolle und unterhaltsame Weise durch das Programm führte. Lyrischer Gesang liegt dem Tenor Peter Fiolka, und das stellte er mit »Letzte Rose« mit sicherer Stimme unter Beweis. Später wartete er noch mit »Der Rattenfänger«, »Vergiss mein nicht« und »O sole mio« auf. Ihren Weg wird auch Eva Schlotter als Sopranistin machen, sie wurde für die gediegene »Arie der Antonia« und die kraftvoll-musikalische »Christel von der Post« gefeiert. Die richtige Wahl hatte auch der Gesangverein »Harmonie« Rechtenbach unter der Leitung von Patrick Rudolph mit »Im Sommer« und dem schwedischen »Majsang« getroffen, später auch mit dem beschwingten »Hey, das ist Musik für mich« und »Du passt so gut zu mir«.

Als Akkordeon-Virtuosen von Rang sind Irina Resch und Rudolph Felde in der Region bekannt. Mit traumhafter Sicherheit bedienen sie ihre Instrumente, so auch bei »Anitras Tanz« und »Solveigs Lied« beide Stücke von Edvard Grieg oder später mit »Das Glück kommt« und dem »Säbeltanz«. Mit »Der Mond ist aufgegangen«, »Joshua fit the battle«, »Can’t help falling in love« sowie »Lollipop« stellte »Gospel an more« aus Steinbach unter der Leitung von Markus Weil seine Vielseitigkeit unter Beweis.

Mit Marcus Licher folgte ein junger Bassbariton, der zwar in Trohe wohnt, als Opernsänger aber eher auf namhaften Bühnen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz zu Hause ist. »Sonst spiel ich mit dem Zepter«, Heiterkeit und Fröhlichkeit« sowie »Fünftausend Taler« waren seine voluminösen Beiträge.

Wolfgang Zielinski ist eine tragende Stimme im Troher »Eintracht«-Chor. Der Bariton ist auch ein glänzender Solist: »Ein Mädchen oder Weibchen« und »Die drei Weinkenner« ließen bereits aufhorchen, doch so richtig in Laune sang er sich im Duett mit Eva Schlotter bei »La ci darem la mano«. Kein Wunder, dass Zielinski zu den Fans der »Chorona Buseck« gehört, denn die junge Formation hat inzwischen einen klangvollen Namen in der heimischen Chorwelt und enttäuschte auch diesmal nicht. »Seal Lullaby«, »Engel« (Titel der Rockband »Rammstein«), »Earth Song« (Michael Jackson) und »Weit, weit weg« (Hubert van Goisern) waren ihre musikalischen Gastgeschenke unter der Leitung von Dr. Thomas Kreiling.

Auf junge und talentierte Stimmen kann sich auch Patrick Rudolph mit der Rechtenbacher Formation »Haste Töne« verlassen. Mit »Siyahamba«, »Ain’t no rock«, »Ich war noch niemals in New York« und »Ich hab geträumt von dir« (aus »Les Misérables«) können sie sich nicht nur hören, sondern auch sehen lassen.

Was es auf sich hat mit »Schenkt man sich Rosen in Tirol« wissen Eva Schlotter und Peter Fiolka ganz genau - und spätestens jetzt auch die Busecker und ganz speziell die Troher. Der Projektchor der »Eintracht« setzte dem Abend das berühmte i-Tüpfelchen auf: mit einer entzückenden Version von »Sah ein Knab ein Röslein stehn« und Elton Johns »Can you feel the love tonight« zeigte er, dass auch in Trohe der Chorgesang Zukunft hat und auf dem richtigen Weg ist.

Ob Oper, Operette, Musical, Gospel, Rock, Pop, Schlager, Kinderlied - allen ist Alexander Lang ein einfühlsamer Begleiter, so auch jetzt beim Jubiläumskonzert. Bei ähnlichen Veranstaltungen wird man gerne auf die Mitwirkung des Kirchenmusikers im Dekanat Kirchberg zurückgreifen.

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