20. Dezember 2012, 17:23 Uhr

Friedenslicht kam wieder über Molln nach Oppenrod

Buseck (siw). Zum dritten Mal in Folge ist das Friedenslicht aus Bethlehem über Molln nach Oppenrod gekommen. Da die Mollner aufgrund des zehnjährigen Jubiläums des Friedenslicht-Marathons viel zu tun hatten, machte sich eine fünfköpfige Abordnung aus Oppenrod auf den Weg in die Partnergemeinde, um das Licht abzuholen.
20. Dezember 2012, 17:23 Uhr
Pfarrerin Anne Schneider, der Vorsitzende des Partnerschaftsverein, Hans-Dieter Ottersbach, und der stellvertretende Vorsitzende Klaus Renger (von links) bei der Weitergabe des Friedenslichtes von der kleinen »Transport-Laterne« zur großen Laterne auf dem Oppenröder Kirchhof. (Foto: siw)

Auch herzliche Grüße von den Organisatoren des Marathons, Bürgermeisterin Renate Rettenegger mit Ehemann Manfred und den Eheleuten Vroni und Otto Bachmayr, brachten sie mit. Feierlich trug Pfarrerin Anne Schneider das Friedenslicht in die Kirche. Zuvor hatte sie einen Fackellauf durch das Dorf angeführt.

»Wir hatten die Ehre an der Entzündung des Friedenslichtes im Dom von Linz teilzunehmen und waren auch bei der Übernahme des Lichtes an die Mollner Läufer im Stift Kremsmünster dabei«, berichtete der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Hans-Dieter Ottersbach. Die Aktion hat der ORF in diesem Jahr unter den Oberbegriff »Mit Frieden gewinnen alle« gestellt.

Mitveranstalter der Friedenslichtaktion in Oppenrod sind die evangelische Kirchengemeinde und der Gesangverein »Sängerlust«. Dieser hatte die Andacht musikalisch umrahmt. Der Kinderchor »Lohwaldlerchen« (Leitung Elke Weber) sang »Wünsche und Gedanken« und »Singen wir im Schein der Kerzen«. Der Männerchor trug »Bajuschka, Baju« vor und der Chor »O-Ton« erfreute mit »Mary’s Boy Child«. Beide Chöre werden von Matthias Schulze betreut.

»Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Schaut man sich die deutsche Geschichte des vergangenen Jahrhunderts an, so denken wir an die beiden Weltkriege, an die Millionen Opfer dieser Kriege und die Verfolgungen. Hat die Menschheit daraus gelernt? Über die Medien erreichen uns Nachrichten aus aller Welt. Nachrichten aus Krisengebieten, die sehr, sehr nachdenklich stimmen«, sagte Bürgermeister Erhard Reinl und fügte hinzu: »Wir müssen Gott danken, dass wir hier in unserem Lande in Frieden leben. Für den Erhalt des Friedens müssen wir alle arbeiten.«

Welch große Kraft von der kleinen Flamme ausgehe, zeige die voll besetzte Kirche, meinte Ortsvorsteherin Renate Renger. »Es sieht so aus, dass der Kirchenvorstand in Oppenrod für die Friedenslichtaktion keine Überzeugungsarbeit leisten muss«, bekräftige Dr. Angela Stender. »Das ist gut so. Gut für uns und gut für die Spendenbox, die hoffentlich gut gefüllt wird«, so die Vorsitzende des Kirchenvorstands.

Die Aktion wurde mit einer gemütlichen Zusammenkunft bei Heißgetränken und Fettebroten im Bürgerhaus abgerundet. Der Erlös soll dem Kinderhospiz Gießen gespendet werden.

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