05. Oktober 2012, 22:33 Uhr

Biker aus dem Gleiberger Land unterwegs im Schwarzwald

Biebertal/Wettenberg (tma). Alljährlich zieht es sie in andere Gefilde: Neun Mountainbiker aus Biebertal und Wettenberg bereisen (Mittel-)Gebirge, um andere Landschaften zu erleben und neue Trails zu erkunden. Diesmal war die Truppe im Südschwarzwald unterwegs, wieder mit bewährter Unterstützung vom Team des »Rad-Stalls« in Wißmar.
05. Oktober 2012, 22:33 Uhr
Thomas »Tombo« Cramer, Hansi Mattig, Jürgen Frank, Michael Peschek (vorne, von links), Dirk Hofmann, Torsten Fett, Clemens Schneider, Claus Wagner und Jens Crombach (hinten, von links) auf dem Schauinsland, im Hintergrund ist der Feldberg zu erahnen. (Foto: pm)

Ausgangspunkt war Kirchzarten. Eine erste Tour führte von Chatenois Richtung Süden in die Vogesen. »Ab Ribeauville ging es über anspruchsvolle Trails immer auf und ab bis zur Haut-Koenigsbourg«, berichtete Hansi Mattig aus Krofdorf.

Die zweite Tour führte die Gruppe von Kirchzarten bis auf den 1493 Meter hohen Feldberg. Vom Feldberg wurde zum Schauinsland gestrampelt, von dort zum Freiburger Hausberg. Da das Wetter die ganze Woche über bestens war, konnte die Aussicht von den Bergen und auch den Strecken genossen werden. Der wohl schönste See im Südschwarzwald ist der Feldsee, der immerhin ebenfalls auf 1113 Metern Höhe liegt. Von der Pension in Kirchzarten auf 281 m Meereshöhe waren das wiederum einige Höhenmeter.

Der vierte Tag führte die Mittelhessen auf den Kandel (1242 Meter ü. NN). »Der Weg dahin ist ein Klassiker«, so Mattig. Überhaupt sei der Südschwarzwald nicht nur landschaftlich sehr reizvoll, sondern wegen seines gut beschilderten Wegenetzes zum Wandern und Biken ideal: Zum Teil geht es auf Forststraßen sehr bequem, aber mit grandioser Aussicht entlang. Erst die letzten Höhenmeter zum Gipfel müssen steil erzwungen werden.

Technisch anspruchsvolle Strecken standen am fünften Tag im Mittelpunkt: Wieder ging es über den Schauinsland, diesmal aber entlang dem Etzenbacher Höhenweg. »Steile Abfahrten, Wurzeln, Steine und Felsen fordern Aufmerksamkeit und fahrerisches Geschick«, erzählte der Mattig. »Danach folgten wir dem Münstertal nach Staufen mit seiner gleichnamigen Burg und radelten von dort über Freiburg zurück nach Kirchzarten.«

Die letzte Etappe der Reise begann wieder mit einem Transport der Räder auf dem Anhänger zum Startpunkt in Schönau. »Die Runde um den Belchen war landschaftlich grandios!« Zwar bestand die Strecke vorwiegend aus gut ausgebauten Forstwegen – eher nicht der Geschmack der Mountainbiker – sie war aber wegen der steilen Rampen mit 20 Prozent Steigung dennoch anspruchsvoll. »Die letzten 400 Höhenmeter bis zum Gipfel waren ganz schön kernig. Lohn für die Mühen war aber eine Aussicht, die kaum zu toppen ist.«

Insgesamt legten die Biker während ihrer Reise 8320 Höhenmeter über 324 Kilometer zurück. Hansi Mattig dankte allen, die zum Gelingen der Tour beigetragen hatten.

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