04. November 2009, 17:38 Uhr

Zeitweise viel Regen beim Treffen des Jahres

Allendorf/Lumda (age). Schon am Vormittag präsentierte sich der Krämermarkt bei der 639. Auflage des Nikelsmarktes als das, was er ist: ein Treffpunkt für Menschen aus nah und fern. Sie nehmen ihn nicht nur zum Anlass, nützliche Sachen für den Winter einzukaufen, sondern um Freunde und Bekannte zu sehen.
04. November 2009, 17:38 Uhr
In Allendorf/Lumda gab es beim gestrigen Krämermarkt wieder ein großes Stelldichein. Die Besucher aus nah und fern kamen in das Lumdastädtchen, um sich traditionell für die kalte Jahreszeit mit Nützlichem einzudecken und/oder einfach nur alte Freunde und Bekannte zu treffen. Dass die zumeist widrige Witterung der guten Laune keinen Abbruch tat, zeigt das in der Bahnhofstraße aufgenommene Bild. (Foto: Alexander Geck)

Allendorf/Lumda (age). Schon am Vormittag präsentierte sich der Krämermarkt bei der 639. Auflage des Nikelsmarktes als das, was er ist: ein Treffpunkt für Menschen aus nah und fern. Sie nehmen ihn nicht nur zum Anlass, nützliche Sachen für den Winter einzukaufen, sondern um Freunde und Bekannte zu sehen.

Anna und Werner Stiehl aus Alten-Buseck etwa hatten sich ins Lumdastädtchen aufgemacht, um Ersatz für einen defekten Haken zu finden. Kaum waren sie in der Kirchstraße unterwegs, gab es schon ein Wiedersehen mit ehemaligen Arbeitskollegen. Heinrich Fey und Ludwig Krieb gaben den beiden gute Tipps, und natürlich sprach man auch über »die neuesten Neuigkeiten« und über vergangene Zeiten. Und es dauerte nicht lang, da waren auch bereits die nächsten Bekannten im Anmarsch...

Quasi auf Abschiedstour begaben sich die bisherigen Marktfrauen Ulli Ziegler und Elli Müller. Ihrer guten Laune tat dies keinen Abbruch. Zusammen mit ihren Nachfolgerinnen Angela Diehl und Rosemarie von Bierbrauer zu Brennstein sowie mit Ortrud Hormann als zusätzliche Verstärkung waren sie einmal mehr die gefragten Stimmungsaufheller. Der war mit zunehmendem Regen aber nicht unbedingt vonnöten, denn an Angebotsvielfalt mangelt es beim Krämermarkt nun überhaupt nicht. Praktisch jede Branche war vertreten und bot hohe Qualität. Ob Gewürze, Tischdecken, Hüte, Strümpfe, thüringische Wurstspezialitäten, Blumenzwiebeln oder Bürsten - vieles, was man haben muss, kann oder will, wurde feilgeboten.

Für Jung und Alt ist der Krämermarkt ein besonderer Tag im Jahr. Mara und Jette studierten beispielsweise die Spielwarenauslagen samt der Namensstempel - und die 92-jährige Margarete Haberkorn wusste einmal mehr zu schätzen, was sie schon seit Jahrzehnten an »ihrem« Nikelsmarkt hat: das große Miteinander im Lumdatal.

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